kleine Werbepause
Anzeige

Bad Teacher

Bad Teacher
komödie , usa 2011
original
bad teacher
regie
jake kasdan
drehbuch
lee eisenberg, jilian giacomimi
cast
cameron diaz,
justin timberlake,
jason segel,
judy punch, u.a.
spielzeit
90 Minuten
kinostart
23. Juni 2011
homepage
http://www.bad-teacher-film.de
bewertung

5 von 10 Augen

Eigentlich war sie ja schon weg. Doch nachdem ihr Verlobter sie sitzen gelassen hat, muss Elizabeth (Cameron Diaz) doch wieder zurück an die Schule und ihren ungeliebten Job als Lehrerin weiterführen. Produktiv ist das weder für sie noch für ihre Schüler, denn die unmotivierte Pädagogin denkt gar nicht daran sich irgendwelche Mühe zu geben, sondern stellt die Klasse lieber regelmäßig mit Videos ruhig. Weiterhin auf der Suche nach einem möglichst wohlhabenden Kerl, läuft Elizabeth immer nur dann zu großer Form auf wenn es gilt sich bei einem potentiellen Kandidaten ins rechte Licht zu setzen. Daher hat auch der sympathische, aber etwas schluffige Sportlehrer (Jason Segel) bei ihr keine Chance, der neue Kollege mit reicher Familie im Hintergrund (Justin Timberlake) aber sehr wohl. Allerdings hat Elizabeth es bei ihm mit einer Konkurrentin in Form ihrer stets akkuraten und fleißigen Kollegin Amy (Lucy Punch) zu tun. Der Zickenkrieg zwischen diesen beiden äußerst unterschiedlichen Charakteren scheint unvermeidbar.

Angesichts dieser "bösen Lehrerin" gab es im Land der unbegrenzten politischen Korrektheit doch tatsächlich ein paar empörte und aufgeregte Stimmen, die gegen diese Art der Darstellung wetterten und schlimme Auswirkungen in Form von psychologischen Schäden für die Jugend befürchteten. Viel zuviel Ehre natürlich für eine recht konventionelle und im Grunde harmlose Komödie. Ja, sicher diese Lehrerin trinkt und kifft und ist nicht gerade ein Vorbild als moralischer Leitkompass. Aber zweifelt denn irgendjemand ernsthaft daran, dass sie im Laufe dieser Hollywood-Produktion ihre Lektion fürs Leben und ein paar wahre Werte lernen wird?
Eben, und so ist der "Bad Teacher" in erster Linie also eine Gelegenheit für Cameron Diaz mal wieder so richtig komödiantisch in die Vollen zu gehen. Die Schauspielerin hat ja grundsätzlich wenig Scheu vor etwas schrägerem und nicht komplett jugendfreiem Humor, doch sind die Zeiten von "Verrückt nach Mary" oder "Very bad Things" ja schon ein wenig her, so dass ihr neuer Film fast eine Art Rückkehr zu den eigenen komödiantischen Wurzeln darstellt. Diaz war daher sicher auch die bessere Wahl als die zunächst angedachte Jennifer Aniston, die man sich nur mit Mühe in dieser Rolle vorstellen kann. Ein wenig grenzwertig ist dabei die Szene, in der Lehrerin Elizabeth sich als knapp bekleidetes Pin-Up-Girl mit lasziven Posen beim "Car Wash" räkelt - da verkauft sich Miss Diaz dann doch etwas unter Wert und tatsächlichem Lebensalter. Ansonsten macht sie ihre Sache aber gut und - im offensichtlichen Gegensatz zu ihrer Filmfigur - auch durchaus motiviert. Die knifflige Aufgabe, ihre Elizabeth trotz fragwürdigen Benehmens nicht komplett unsympathisch erscheinen zu lassen, wird jedenfalls einigermaßen überzeugend gelöst.

Neben Diaz agieren ein gegen den Strich gebürsteter Justin Timberlake als nur auf den ersten Blick attraktiver Langweiler mit einer Vorliebe für Trockensex und Jason Segel ("Nie wieder Sex mit der Ex") als letztendlich viel interessanterer und liebenswerter Charmebolzen. Während diese beiden durchaus noch Pluspunkte sammeln können, nervt allerdings Lucy Punch als nervtötende, stets vorbildlich korrekte Kollegin zusehends. Ihre Figur ist leider genauso eindimensional und klischeehaft angelegt wie die meisten Episoden, die sich die Autoren zum Füllen der Laufzeit ausgedacht haben.
Denn mit der Präsentation von Elizabeths fragwürdigen Unterrichts- und Lehrmethoden ist man im Grunde bereits nach einer Viertelstunde durch und hat damit den eigentlichen Aufmacher und das Verkaufsargument der Produktion (siehe Filmplakat) verbraten. Der nicht eben kurze Rest muss daher mit der Suche nach dem richtigen Mann und den dabei unvermeidlich auftretenden Hindernissen gefüllt werden und das entpuppt sich halt als nur mäßig interessant, ohne dabei allerdings in allzu große Untiefen oder Peinlichkeiten abzugleiten (die eine Ausnahme wurde bereits erwähnt). Wenn Elizabeth dann schließlich nach gut 90 Minuten doch noch auf den rechten Pfad gefunden hat, kann man daher als Zuschauer nur konstatieren: Nicht "bad", aber auch nicht wirklich gut das Ganze.

Volker Robrahn

wenn man/frau sich diese woche so die titel der neustarts ankuckt, könnte man meinen man wäre in der 18er abteilung einer videothek gelandet...."bad teacher",
"the bang bang club" und dann noch "mr. poppers pinguine".....

...das grottige poster zum film spricht ja wohl auch bände...das gehaltslevel von frau diaz soll ja enorm gestiegen sein, ihr niveaulevel kann sicher kaum mehr fallen...

Ich musste deinen Kommentar 3x lesen, um den Sinn zu verstehen. Vielleicht hat ja nicht jeder so eine "blühende" Phantasie...

3

In der Schule wäre das ein "Setzen, fünf !"

Der Film ist über einige Strecken langweilig, Cameron Diaz ist einfach nur unsympatisch (man hofft immer darauf, etwas gutes in ihr aufblitzen zu sehen, aber - Fehlanzeige).
Ihre Konkurrentin ist noch ätzender und der ganze Rest einfach nur blass.

Die besten Gags hat man in der Vorschau gesehen und witzigerweise, in teilweiser anderer Form oder anderem Kontext.
Die "Kannst du mein Jahrbuch signieren ?" "Ja, aber nur wenn du meinen Sack hälst" Szene ist in der Vorschau draussen auf dem Hof.
Im Film in der Turnhalle. Auch andere Szenen wurden völlig umgebaut.

Aber egal was wo geschieht, es ist uninteressant. Für einen DVD-Abend
wäre es noch in Ordnung. Im Kino ? Nein, zu teuer.

7

Habe den Film gerade mit Freunden gesehen. Wir fanden Film ganz okay, aber nicht so, dass man ihn nochmal sehen müsste. Vielleicht, wenn er mal im TV läuft.
Er war recht lustig, aber wie schon mehrfach gesagt wurde: Die besten Szenen kennt man aus der Vorschau.

In eine Szene wurde auf Austin Powers angespielt bzw. daraus zitiert, aber die Szene fällt mir beim besten Willen nicht mehr ein. Wer hilft mir weiter ?

Als kleine Anmerkung: Soll der Film wirklich ab 12 sein ? Da gab es in meinen Augen einige Szenen, die ich nicht für 12-freigebwürdig halten würde..

4

Schade das Jason Segel in diesem völlig langweiligem Cameron Diaz Vehikel so nutzlos verheizt wird.
Einzig die Trockensex Nummer war komisch.
Da freue ich mich auf den Kinostart von Bridesmaids

2

Da fehlen einem echt die Worte: ERBÄRMLICH !

Kommentar hinzufügen

Freiwillige Angabe; die E-Mailadresse wird nicht angezeigt.
 
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
12 + 0 =
Diese einfache Rechenaufgabe ist zu lösen und das Ergebnis einzugeben, z.B. muss für 1+3 der Wert 4 eingegeben werden.