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G.I. Joe 2: Die Abrechnung

G.I. Joe 2: Die Abrechnung
action , usa 2012
original
g.i. joe - retaliation
regie
jon m. chu
drehbuch
rhett reese, paul wernick
cast
dwayne johnson,
adrianne palicki,
ray stevenson,
bruce willis,
channing tatum,
rza,
ray park, u.a.
spielzeit
110 Minuten
kinostart
28. März 2013
homepage
http://www.gi-joe2.de
bewertung

6 von 10 Augen

joe 2 1G.I.Joe –Geheimauftrag Cobra“ war im Jahre 2009 der Auftakt zu einer der innovativsten und aufregendsten Filmreihen Hollywoods und entwickelte sich zu einem weltweiten Blockbuster, der nun seine lang erwartete Fortsetzung erhält. Nun ja, so hätte es zumindest theoretisch laufen sollen. Tatsächlich stimmen an diesem Einführungssatz lediglich die Worte „Auftakt“ und „Fortsetzung“. Denn der für den Normalzuschauer eher anstrengende erste Teil der Adaption von Spielzeugfiguren aus dem Hause Hasbro erzielte insgesamt ein recht enttäuschendes Einspielergebnis und kam eigentlich nirgendwo so gut an, dass nun unbedingt eine Fortsetzung gerechtfertigt oder gar gefordert worden wäre.

Diese war allerdings trotzdem zwingend notwendig, da man auf Seiten des produzierenden Studios Paramount nicht gewillt war, die teuer erworbene Lizenz nun gleich wieder abzuschreiben, und immerhin: Ganz so mies waren die Einnahmen ja dann auch wieder nicht. Also sparte man für „Die Abrechnung“ erst mal nur an einem originellen Titel und nahm ansonsten ein weiteres Mal ordentlich Geld in die Hand, um es diesmal richtig zu machen. Dementsprechend groß aber dann die Panik, als erste Testvorführungen zu desaströsen Reaktionen führten. Sehr kurzfristig vor dem geplanten Start (einige Kinos hatten bereits die Ankündigungsplakate aufgehängt) wurde der neue Film zurückgezogen, nochmal einer gründlichen Überarbeitung unterzogen und um stolze neun Monate verschoben. Damit liest sich die Produktionsgeschichte des zweiten „G.I. Joe“ aufregender als es das finale Werk letztendlich selbst ist. Aber der Aufwand hat sich wohl doch gelohnt, denn das Ergebnis entpuppt sich als recht solider Actionbeitrag, an dem es gar nicht so viel zu mäkeln gibt wie man vorher vermuten und befürchten musste.
 

joe 2 2Die Geschichte startet sofort mit einem Einsatz des bewährten „G.I. Joe“–Teams, das jetzt unter der Führung des erfahrenen Haudegens „Roadblock“ (Dwayne Johnson) steht. Das Kommando erweist sich jedoch als eine von den eigenen Auftraggebern gestellte Falle, denn der Präsident der Vereinigten Staaten wurde kurz zuvor durch einen Doppelgänger ausgetauscht und agiert nun im Auftrag der bekannten Verbrecherorganisation „Cobra“. Die „Joes“ erleiden massive Verluste, zu denen auch der Eliteämpfer Duke Hauser (Channning Tatum) gehört. Die Überlebenden, unter ihnen die schöne Lady Jaye (Adrienne Palicki), gelten fortan als Verräter und müssen sich praktisch ohne Unterstützung durchschlagen. Als sie jedoch das Ausmaß der weltbedrohenden Verschwörung erkennt, überzeugt die Gruppe zumindest den Veteranen und ehemaligen Gründer der Einheit, General Colton (Bruce Willis) ihnen zu helfen. Verstärkt durch den dazu stoßenden Snake Eyes (Ray Park) und den nicht hundertprozentig vertrauenswürdigen Storm Shadow (Byung-Hun Lee) nimmt der dezimierte Trupp den Kampf auf.
 

joe 2 3Um sich da gar nicht erst irgendwelche Illusionen zu machen: Die als Aufhänger gebastelte Story um die „Weltherrschaft“, welche die fiesen „Cobra“-Jünger in bester 60er-Jahre-James Bond-Manier an sich zu reißen versuchen, sowie das dafür gewählte Mittel eines Präsidenten-Darstellers sind schon ein ziemlicher Blödsinn. Die Handlung läuft dabei aber trotzdem ein ganzes Stück gradliniger ab als noch im überladenen Vorgänger, so dass sich „Die Abrechnung“ ein gutes Stück angenehmer konsumieren lässt als dessen endlose Effektgewitter oder die der letzten beiden „Transformers“-Fortsetzungen (und mit diesen „Spielzeugen“ steht man hier schließlich in direkter Konkurrenz).

Die Besetzung wurde dabei fast komplett ausgetauscht, im Grunde sind lediglich die eh meist hinter ihren Masken verborgenen Figuren wie Snake Eyes oder der Cobra Commander übrig geblieben. So hat man sich auch der nervigsten und überzogensten Charaktere des ersten Films, namentlich denen von Sienna Miller und (dem daran allerdings unschuldigen) Joseph Gordon-Levitt entledigt und setzt dafür nun deutlich mehr auf kurze und trockene One-Liner, die auch ganz gut funktionieren. In erster Linie drückt dabei Dwayne Johnson als passend betitelter „Roadblock“ dem Film seinen Stempel auf, der sich hier zwischen zwei „Fast & Furious“-Filmen mal schnell die Ehre gibt und anscheinend weiterhin die Karriereplanung verfolgt, in bereits laufende Franchises hineinzuspringen und diese aufzuwerten. Ansonsten ist hier darstellerisch bzw. in Sachen Charisma aber nicht viel zu holen oder zu vergeben, denn zum allergrößten Teil haben wir es mit funktionalen und eindimensionalen Figuren zu tun, die man früher einmal als „Comic-Charaktere“ bezeichnet hätte, bevor sich dieses Genre dann aber ja in eine meist etwas tiefer gehende Richtung entwickelte. 

joe 2 4Der richtige Rhythmus zwischen den Phasen, in denen man es ordentlich krachen lässt, und in denen es dann etwas ruhiger und amüsanter zugeht, ist aber anscheinend im Schneideraum doch noch irgendwie gefunden worden und auch die Schauplatzwechsel zur lange Zeit parallel laufenden Mission von „Snake Eyes“ sorgen für Abwechslung, zudem gibt es hier zwischen schneebedeckten Berggipfeln dann auch die spektakulärste und gelungenste Action-Sequenz zu bestaunen. Die 3D-Konvertierung soll dabei ja auch nachträglich vorgenommen worden sein, obwohl man sich da wundern muss, warum ein Film dieser Ausrichtung und dieses Genres nicht von vornherein so angelegt wurde, denn der bietet sich dafür ja nun wirklich an.

Für das vermutlich größte Staunen sorgt der zweite „G.I.Joe“ allerdings mit etwas, das hier nicht passiert, obwohl es doch eigentlich alle erwartet hatten. Denn in jedem Bericht über die problembeladene Produktion schien völlig klar zu sein, dass die bedeutendste nachträgliche Änderung der Ausbau der Rolle von Publikumsliebling Channing Tatum sein würde, für den man nun zusätzliche Szenen drehen und eventuell sogar seinen vorgesehenen frühen Tod in der Handlung rückgängig machen wollte. Doch das ist bemerkenswerterweise nicht geschehen, denn Tatums Duke Hauser fällt dem Hinterhalt beim Auftakteinsatz zum Opfer, ist danach mausetot und bleibt es auch. Da das tatsächlich nach nur 15 Minuten passiert, verzichten wir hier auch auf den Spoileralarm und stellen zudem fest, dass die Internet-Spatzen also doch nicht immer das Richtige von den Dächern pfeifen.

Aber auch diese Erkenntnis und Episode trägt dazu bei, die bereits oben getroffene Aussage zu erneuern, dass hier das Drumherum im Grunde sogar etwas spannender ist als der Film selbst. Der allerdings ist trotzdem gar nicht mal so übel, auch wenn er nun eventuell sogar davon profitiert, dass man halt allenthalben viel Schlimmeres erwartet hatte.

Volker Robrahn

Moin Kann mich der Kritik nur

6

Moin

Kann mich der Kritik nur anschliessen.
Ein guter Aktionschinken, nicht mehr und nicht weniger.
Sogar das 3D war angenehm und wirkte nicht aufgesetzt.
War ein schöner Kinoabend.

Naja kann man sich angucke,

6

Naja kann man sich angucke, aber net soviel hoffnung mache. 0815 action Streifen mit mittelmäßigen Darstellern.

Na aber in den Fingern hats

Na aber in den Fingern hats gewaltig gejuckt, oder ?

DENN DAS IST SPOILERN ! ^^

Aber an sich kann es dem Film nur gut tun, der Typ ist nämlich so
charismatisch wie meine Socken.

Stimmt, so schlimm war er gar

3

Stimmt, so schlimm war er gar nicht - er war schlimmer.

Eine Aneinanderreihung von Actionszenen mit eingebauter Alibihandlung,
armseligen Dialogen und einem ultrablassen Bruce Willis.

Wenn The Rock nicht mitgespielt hätte, wäre es völlig ohne Schauwerte
abgelaufen. Wobei man echt nur von Schauwerten sprechen kann.
Die Handlung hatte die Substanz eines Brühwürfels und von Logik wollen
wir erst gar nicht reden.
*******************************SPOILER*******************************
Klar, die Führungsspitzen aller Atommächte treffen sich in einem Gebäude
und JEDER bringt seinen Koffer mit, mit dem man einen Atomkrieg starten
kann - alles klar...
Und die Aussage des "Präsidenten" war auch der Hit: "Ich bin hier der einzige
Anführerer einer freien, demokratischen Regierung" da hätte man ja wenigstens
eine Szene einbauen können in der sich der Franzose und der Engländer fragend
anschauen würden. ^^
Und wofür war die Bergszene ? Auffüllen von Filmzeit ?
usw.
***********************************************************************

Für mich war der Film eine langatmige Gähnnummer und die erste große
Enttäuschung des Filmjahres 2013.
Schlimmer war nur der letzte Resident Evil, aber nicht viel schlimmer.

Im Gegensatz zum

3

Im Gegensatz zum spektakulären 1. Teil kann man diesen faden Abklatsch einfach nur vergessen. Müde Action, gelangweilte Schauspieler und ein Nichts von Handlung. Und warum bitte erscheint Channing Tatum überhaupt in den Credits, wenn er schon nach ein paar Filmminuten verschwindet und nicht mehr auftaucht? Das riecht nach Etikettenschwindel :(

Völlig sinnlos

1

Völlig sinnlos zusammenhängende Actionszenen. Unsinnige Story - nur Gehirn ausschalten und gucken, nicht zu empfehlen.

OH ne oh ne - Kopfweh!!! Was

2

OH ne oh ne - Kopfweh!!!
Was für ne absolute Kacke! Was sollte das denn?
Channing Tatum stirbt und die ersetzen Ihn durch so n anderen Schönling "Flint" - dann hätten die auch Tatum lassen können. Was ist eigentlich aus Marlon Wayans (Ripcord) geworden?
dwayne johnson + bruce willis wurden wohl nur eingesetzt, um die hohle Story zu füllen!
Die Effekte waren ganz ok - aber viel Spielzeug zum Zeigen gab es in dem Film leider nicht.

Nach dem Film blieben so viele offene Fragen.
Schade!

Einen Dritten Teil braucht die Welt nicht!

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