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Nacho Libre

Nacho Libre
komödie , usa 2006
original
nacho libre
regie
jared hess
drehbuch
mike white, jack black, jared hess
cast
jack black,
ana de la reguera,
hector jimenez, u.a.
spielzeit
92 Minuten
kinostart
19. Oktober 2006
homepage
bewertung

5 von 10 Augen

Ignacio, genannt Nacho (Jack Black), hat ein dunkles Geheimnis. Der Mönch, der für die Waisenjungs in dem mexikanischen Kloster kocht, in dem er selbst aufgewachsen ist, schleicht sich heimlich in sein Zimmer, zieht sich Strumpfhosen und eine Ledermaske an und träumt von einer Karriere als Wrestler. Nacho ist nämlich großer Fan des in Mexiko überaus beliebten Lucha Libre, des Show-Catchens. Das verträgt sich allerdings überhaupt nicht mit der Existenz als geistlicher Bruder. Auch die hübsche neue Ordensschwester Encarnacíon (Ana de la Reguera) steht dem Catchen kritisch gegenüber. Als Nacho nun sein Idol, den Proficatcher Ramses, auf der Straße sieht und auch noch merkt, dass er mit dem Catchen Geld verdienen kann, um seine geliebten Waisen mit reichhaltigeren Mahlzeiten zu versorgen, steht fest: Er wird kämpfen. Und natürlich versuchen, die stets im Weichzeichner gezeigte Encarnacíon für sich zu gewinnen.

Soweit die durchaus witzige Ausgangssituation für die neueste Jack Black-Komödie. Der charismatische Schauspieler, der sich seit seinem großen Debüt-Auftritt in "High Fidelity" als eine der schillerndsten (und komischsten) Nummern im Kino-Comedy-Geschäft etabliert hat, dient auch hier wie zuletzt in dem grandiosen "School of Rock" als alleiniger Träger des Films. Wer auf einen halbnackten Jack Black mit Minipli-Haarschnitt und Schnurrbart in engen Strumpfhosen, und vor allem auf sein umfangreiches mimisches Repertoire von Lippenschürzen und Augenbrauen zucken in Großaufnahme steht, der kommt in "Nacho Libre" voll auf seine Kosten. Schön (zumindest in der Originalversion) ist auch der mexikanische Akzent, den sich der Schauspieler mühsam antrainiert hat. Und für etwas Abwechslung in der One-Man-Show sorgt Héctor Jiménez, der den Obdachlosen Esqueleto spielt und als Nachos Tagteam-Partner mit einer Auswahl an slapstickhaften Mienen aufwartet.
Leider jedoch verlässt sich der Film ein wenig zu sehr auf Blacks Komik und die Absurdität der Ausgangslage. Zwar verzichtet man auf ein atemloses, unsinniges Aneinanderreihen von Slapstick, ungünstigerweise wird der dadurch entstehende Raum aber nicht mit einer überzeugenden Handlung gefüllt, so dass nicht unerheblicher Leerlauf entsteht. Komisch geht es trotzdem noch zu: Der Film nimmt, was Handlung und Gestik angeht, jedes Klischee des Sportfilms dankbar auf die Schippe; die Idee des Catchens als Hauptmotiv hält natürlich an sich auch schon eine absehbare Menge an skurrilen Situationen bereit; und in einigen Momenten reißt tatsächlich allein Jack Blacks Talent, merkwürdig schrullige Charaktere mit Leben zu füllen, den Film heraus, beispielsweise bei seiner gesungenen Liebeserklärung an Encarnacíon, die Black als Persiflage auf Latinosänger bis zu Schmerzgrenze durchzieht. Auch die Ausstatter hatten sichtbar Spaß an der Sache, vom geschmacklos ausgestatteten Haus des Proficatchers bis zu den absurden Klamotten von Nacho und seinen Kollegen hat man sich wirklich überall ausgetobt.

Aber leider reichen einige wirklich witzige Momente kombiniert mit der Strahlkraft Jack Blacks diesmal nicht aus, um eine weitere komödiantische Perle wie "School of Rock" zu erschaffen. Der sonst sehr witzige Autor Mike White und Regisseur Jared Hess ("Napoleon Dynamite") offenbaren hier ungewohnte Schwächen und lassen ihren Film zu oft durchhängen, um das nötige Tempo zu halten. So ist "Nacho Libre" leider nur amüsantes Popcorn-Kino für unerschütterliche Jack Black-Anhänger und in Nostalgie schwelgende Wrestling-Fans.

Moritz Piehler

9

ich fand den film super..vor allem in der besetzung von jack black..einfach lustig..
aber sowas ist eben geschmackssache..

2

zum schreien unnötiger film ich will mein geld zurück

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