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Salt

Salt
action-thriller , usa 2010
original
salt
regie
philip noyce
drehbuch
kurt wimmer
cast
angelina jolie,
liev schreiber,
august diehl,
chiwetel ejofor, u.a.
spielzeit
100 Minuten
kinostart
19. August 2010
homepage
http://www.salt-derfilm.de
bewertung

7 von 10 Augen

 

Die von Angelina Jolie gespielte Dame heißt Evelyn Salt und hat als CIA-Agentin schon einiges mitgemacht. Zuletzt hat sie sogar einen Gefängnisaufenthalt inklusive Folter in Nordkorea überstanden, aus dem sie erst dank des Engagements ihres Ehemanns (August Diehl) befreit wurde. Trotzdem machen sich sofort Zweifel an ihrer Loyalität breit, als ein russischer Überläufer ausgerechnet Salt als "Schläfer" im Dienste amerikanischer Feinde bezeichnet. Das Evelyn prompt flieht, vorgeblich weil sie das Leben ihres Mannes in Gefahr sieht, entschärft die Situation auch nicht gerade und bringt ihren Vorgesetzten und Freund Ted Winter (Liev Schreiber) fast zur Verzweiflung. Es gilt die angekündigten Anschläge auf den russischen und amerikanischen Präsidenten zu vereiteln und niemand weiß, ob Agentin Salt dabei nun eine Hilfe oder eher die eigentliche Bedrohung ist.

Auch der Zuschauer wird darüber lange Zeit recht geschickt im Unklaren gelassen, alles scheint möglich und es verdichten sich sogar die Anzeichen, dass es sich bei der toughen Mrs. Salt tatsächlich um eine Verräterin handelt. Nun darf aber jeder mal selbst kurz ausrechnen, wie hoch denn wohl die Wahrscheinlichkeit ist, dass eine Angelina Jolie in einer US-Mainstreamproduktion wirklich eine grundböse Verräterin verkörpert. Diese nüchterne Betrachtungsweise des geschulten Kinobesuchers mal außer Acht gelassen, verstehen Drehbuch und Darsteller es allerdings schon ziemlich clever, die Kapriolen so weit zu treiben, dass man da doch eigentlich gar nicht mehr sauber rauskommen kann.
Es sei denn, man treibt es mit den Plotwendungen und der Unwahrscheinlichkeitsrechnung noch ein ganzes Stückchen weiter und dreht die Schraube des Irrsinns einfach ganz schmerzlos bis zum definitiven Anschlag durch. Dass man sich genau für diese Variante entschieden hat, macht "Salt" daher zum vermutlich absurdesten und unglaubwürdigsten Film des Jahres, es macht ihn allerdings auch zu einem der Unterhaltsamsten. Wer sich auf das Spielchen ein- und die Plausibilitätsfrage einfach beiseite lässt, der kann eine Menge Spaß und Spannung erleben mit diesem Action-Feuerwerk, in dem kaum eine Minute mal ruhig durchgeatmet wird.
Was übrigens nicht bedeuten soll, dass hier der gern verwendete Spruch vom an der Kasse gleich mit abzugebenden Gehirn Anwendung finden würde, denn es gilt durchaus aufzupassen und mitzudenken beim Spiel der wechselnden Loyalitäten und erhellenden Rückblicke. Denn für sich genommen ist diese ganze Geschichte durchaus stimmig, man darf sie halt nur nicht auf die Möglichkeiten einer tatsächlichen Umsetzung in unserer realen Welt hinterfragen.
Als Beispiel sei hier nur die Episode um das geplante Attentat auf den für manche etwas zu Amerika-freundlichen russischen Präsidenten genannt. Schon unter "normalen" Umständen dürfte es ja zu den Königsdisziplinen des gemeinen Assassinen gehören, dieses als Einzelkämpfer im Angesicht massiver Absperrungen und Sicherheitsvorkehrungen erfolgreich durchzuführen. Wie das aber jemandem fast mühelos gelingen soll, der sich einer nun bereits vorgewarnten Armada von Sicherheitsleuten gegenübersieht, die zudem speziell nach dieser einen Person Ausschau hält, das gibt einem als Zuschauer sogar dann ein wenig zu denken, wenn man so geschickt von einer Verfolgungsjagd und Actionszene zur Nächsten gejagt wird wie es hier der Fall ist.

Zwei Dinge sorgten neben der rasanten und souveränen Inszenierung des Routiniers Phillip Noyce ("Die Stunde des Patrioten", "The Saint") dafür, dass "Salt" in den USA bereits sehr erfolgreich lief und eine erhöhte Aufmerksamkeit genoss: Erstens die Feststellung, dass Tom Cruise offensichtlich falsch lag, als er die ursprünglich für ihn vorgesehene Rolle ablehnte und statt dessen lieber das aufgeblasene Action-Komödchen "Knight and Day" drehte (die Hauptrolle wurde daraufhin auf eine Frau umgeschrieben, damit Jolie den Part übernehmen konnte); und zweitens die kürzliche Enttarnung eines echten Agentenpärchens, das tatsächlich mehrere Jahre in den USA eine unauffälliges und scheinbar angepasstes Leben führte, in Wahrheit aber für die Russen spionierte. Ideale Werbung für einen Film also, der damit trotz der oben beschriebenen Ferne von jedem realistischen Szenario sogar noch ein wenig Anschein von "aus dem Leben gegriffen" verpasst bekam.

Die Figur "Salt" auf eine weibliche Darstellerin umzuschreiben machte wenig Probleme und hat sich also auch nicht nachteilig ausgewirkt. Was nicht überraschend ist, denn dies ist genau die Art von Rolle, in der das Publikum eine Angelina Jolie am ehesten sehen will, und die macht sich darin dann auch ausgesprochen gut, bewegt sich auf sicherem Terrain und darf dabei auch etwas Humor oder in den Szenen mit Deutschland-Export August Diehl sogar ein wenig Verletzlichkeit zeigen. Liev Schreiber dagegen scheint seit seinem muskelbepackten Auftritt im "Wolverine"-Film gefallen am Darstellen harter Macho-Kerle gefunden zu haben und liefert uns daher erneut einen solchen.

Zwar weit entfernt von der Vielschichtigkeit eines Jason Bourne, ist aber auch die Agentin zwischen den Fronten Evelyn Salt allemal ausbau- und fortsetzungsfähig, so dass es sich hier durchaus um den Start einer neuen Franchise für die ehemalige Lara Croft-Darstellerin handeln könnte. Und das ist nichts, worüber man allzu betrübt sein muss.

Volker Robrahn

7

Film: XY
Rezension: V.Robrahn
Bewertung: 7 von 10 Augen

Herr Robrahn,
sie schreiben schöne Kritiken. Aber wenn sie nie etwas anderes als 7 Augen verteilen, parodieren sie sich langsam selbst....

3

Dieser Film ist wirklich erschreckend platt und völlig belanglos, eine Art Mission Impossible meets Jason Bourne für Arme, die ewig gleiche Mimik von Frau Jolie macht es auch nicht besser und zeigt einem sehr deutlich das sie einfach als Schauspielerin gnadenlos überschätzt wird.

7

@Jack:

Danke für das Lob.
Aber was den zweiten Satz betrifft, hab ich tatsächlich mal nachgeschaut, wer von uns hier denn nun eine stark selektive Wahrnehmung hat.

Also: Bei aktuell zwölf von mir unter "Jetzt im Kino" zu findenden Kritiken habe ich viermal die böse 7 gezogen.
Nicht wenig, aber auch sicher nicht ausreichend für ein "nie etwas anderes" und die Grenze zur Parodie, oder?

Und das wird sich auch nicht ändern, da es eben naturgemäß mehr "ganz gute" - Filme gibt, als absolut tolle oder sehr schwache.
Und weil ich mich hier halt oft und unverzagt um diese "guter Durchschnitt" - Ware" kümmere :-)

Ich hätte es wissen müssen. Jolie hat ja noch nie einen guten Film gemacht. Dieser ist platt, blöde und langweilig.
Selber schuld...

5

Durchschnittlicher geht's nimmer....

5

Nun ja!
Nicht schlecht...

Aber leider auch nicht mehr!
Kein "Crank", kein "Bourne", kein spannender Thriller.
Aber bisschen was von allem.

Der Film ist handlungstechnisch schon fast mau, eine sehr lange Verfolgungsjagd und ein paar oberflächliche Handlungswendungen, meist basierend auf unrealistischen Handlungen!
Einzig das letzte viertel wartet dann doch noch mit ein paar echtenÜberraschungen/Spannung auf.
Aber alles in allem hat man mind. 70% des Films schon in der Werbung gesehen! Sowas mag ich nicht!
Es wird damit gespielt, das der Zuschauer nicht bescheid weiss, wer Salt wirklich ist!
Das Problem ist: Bourne z.B. hat sein Gedächtnis verloren und handelt intuitiv. Salt weiss die ganze Zeit bescheid.
Aber auch in unbeobachteten Momenten tut sie so als wisse sie es selber nicht was der Master Plan ist (um Eben den Zuschauer im Dunklen zu lassen)! Das Ganze wirkt so leider sehr konstruiert.

Man warte lieber noch ne Woche auf "Expendables" da hab ich auch Action, aber garantiert!

Und nicht einen schwammigen "Agenten-Action-Thriller" welcher aber in keines der drei Gernes wirklich zu überzeugen schafft!

(Der Film kommt auch sehr wie eine Art Einleitung zu Teil 2 daher)

3

Es ist mir so völlig, absolut, total unverständlich wie man diesen Film gut besprechen kann.
"Sinnfrei" euphemisiert das Niveau der Geschichte,
Frau Jolie (die Jahrgang 75 spielt aber wie Jahrgang 65 aussieht) chargiert sich mit starrer Botoxmaske durch allerlei - im Vergleich zu Produktionen wie Bourne oder Taken - lahme Actionsezenen
und Herr Diehl ist die Fehlbesetzung des Jahrzehnts. Bei allem Patriotismus: Diehl ist und wird nie ein hollywoodesquer romantic lead oder love interest sein.
Ob Schnitt, Musik, Inszenierung: alles uninspiriert, auf Klischees bauend oder einfach nur schwach. Salt-Franchise? Dann doch lieber nordkoreanisches Fernsehen.

7

Och im groben und ganzen hat mir der Film gut gefallen, bin anfangs zwar 2 mal eingepennt weil diese Verfolgungsjagten ja im grunde nix neues bieten, aber das Ende fand ich schon sehr gut ! Etwas mehr Emotionales von der Jolie hätte mir auch mehr gefallen. Aber sonst nettes Action Kinochen ^^

5

...doch, einen richtig guten Film mit Jolle gibt's : "der fremde Sohn"

5

Dahinplätschernder, vollkommen durchschnittlicher und Kunstfreier 0815 Actionmüll (alles schonmal gesehen, bla bla...).
Also wer vor der Wahl stehen sollte, "Knight and Day" oder "Salt" (wenn wir schon im direkten Vergeich dazu stehen,) dem sei der zuerst genannte wärmstens empfohlen.
Sicherlich schaffen beide Filme nicht das Actiongenre neu zu deffinieren. Zumindestens weiß aber der eine hin und wieder mit einigen Lachern und den grösseren Explosionen zu überzeugen.

10

alles was im Kino läuft ist plstt - zumindest in letzter Zeit. Entweder unstimmig vom Anfang bis Ende oder zum Schluss zerstückelt und ab ins Kino. SALT hingegen reißt es wieder raus. Sie toppt das CGI-A-TEAM und 150% auch Inception (Traumebenen - wo ist Freud geblieben?) On Jolie oder Cruise oder Gibson diese Rolle spielt ist egal; die Story ist wieder gut. Und so schlecht kommt Jolie auch nicht weg (etwas knochig vielleicht, aber dass geht nur Pitt etwas an)

ABER wie immer: Geschmack bleibt eben eine Streitsache. Ansonsten würde auch Sex and the City 2 keine 7/10 hier bekommen, sondern nur auf DVD erscheinen...

6

Solide Hausmannskost - nicht mehr, und auch nicht weniger.

5

Die liebe Angelina - kein Mass, keinen Geschmack was Scriptauswahl angeht. Mittelprächtiges Reisser-Kino ohne Besonderheit - ein Film zum Abhaken, den merkt man sich nicht. - Weit enfernt von jedem Anspruch. Schade, Frau Jolie. (T. Cruise hätts auch nicht besser gemacht - war die Absage doch gut für ihn? Dafür Knight&Day noch schwächer.)

1

Mehr als 1,5 Std. Popcornkino hatte ich zwar nicht erwartet, dennoch muss ich sagen, dass ich schon lange keinen so dämlichen Mist mehr gesehen habe. Würde sich der Film selbst nicht so ernst nehmen, hätte man bei manchen Szenen noch darüber lächeln können. So beleidigt insbesondere die Handlung (Agentin rettet die Welt) einfach nur jeden Kinobesucher mit einem IQ über Raumtemperatur.

1

Ein unglaublich flacher und einfallsloser Streifen!

Ich wurde in meiner Meinung, dass jeder Cent der dafür ausgegeben wird diese Frau auf der Leinwand zu sehen eine beleidigung ist für alle anderen Schauspielerinne und nicht zuletzt eine absolute Fehlinvestition!

Bitte zum 87. Mal die liebling-DVD auf der Couch reinziehen als sich das anzutun! DANKE!

1

Ich hatte niedrige Erwartungen,aber der Film schießt den Vogel ab!Was für Schrott.Kennt ihr die Filme wo geschossen wird und niemand trifft?Hier wird das ganze auf die Spitze getrieben!

A. Jolie = immer schlechter Film = manchmal gute Schauspielerin = is aber auch egal

2

Ein hanebüchener Bockmist sondergleichen, selten so einen Schwachsinn gesehen !

8

Eineinhalb Stunden super Unterhaltung mit einer geilen Angelina, einer spannenden Story und super Agenten-Atmosphäre. Fand ich um weiten besser als den letzten Bourne...

Ein Film, der nicht übermäßig brutal ist und sich trefflich durch die Agentenhistorie hangelt. Schade, dass der deutsche August nicht mehr Szene hatte, tja wenigstens mehr als Brühl in Bourne...

Die Actionszenen sind super in Szene gesetzt, nicht zu übertrieben und eine wendungsreiche Story, die für Leute, die sich gern fiktiv unterhalten lassen, sehr genossen werden kann...

Angelina ist nach Mittelmaß in der letzten Zeit wieder voll da, hoffentlich gibts ne Fortsetzung

8

Ich wurde gut unterhalten, mehr habe ich nicht erwartet und Jolie fand ich sehr gut in dieser Rolle.
Wenn ich Reality sehen möchte bleib ich zu Hause und sehe aus dem Fenster.
Inception empfand ich dagegen übrigends als großen Mist.

Ein Geheimagentin auf der Flucht? Die immer nur ganz knapp entkommt? Und die Welt am Ende rettet? Wow, so etwas wollte ich schon immer mal sehen! Und wenn wir schon dabei sind: vielleicht könnte mal jemand einen Film über Vampire machen? Oder über ein paar hübsche Teenager, die extra in einem Wald, bzw. Schloss, bzw. Bergstollen übernachten um am Ende nicht mehr so hübsch auszusehen? Oder über ein heterogenes Pärchen, daß sich so lange kabbelt bis es kribbelt? Oder über einen megacoolen Cop, der mit einem meganervtötenden Cop kooperieren muss? Oder über einen schlauen, schlagfertigen Juden, der in einer verschlafenen Großstadt schlechte Sprüche klopft? Oder über eine Bande von Versagern, die um an Geld zu kommen plötzlich das Strippen, das Schwimmen, das Steppen, das Stricken oder das Stillen erlernen? Dies alles nur so Anregung.

2

Unglaubhaft und trotzdem ohne bemerkswertes, deswegen langweilig. Ein Film den man schnell vergisst oder höhstens deshalb im Gedächtnis behält weil der Titel griffig ist und es einen um das Eintrittsgeld reut.

2

Oh, Mann - beziehungsweise Frau. Rotz von der Stange, wie man ihn schon 10.0000 mal gesehen hat. Jaja, bin natürlich selber schuld.

Schätze, einige Leute sollten sich besser vor dem Kinobesuch kundig machen, was sie sich gleich reinziehen werden.
Man könnte glauben einige wären gezwungen worden, sich genau diesen Film anzusehen.

3

unfassbar schlecht, alles schon 1000 mal da gewesen. einer der schlechtesten filme des jahres 2010, einfach nur ein übertriebener agenten müll ohne eine intelligente handlung.

5

Totaler Blödsinn, albern, völlig unrealistisch und mit einer beknackten Story. Dennoch habe ich ihn mir bis zum Ende ansehen können, weil a) Angelina mitspielt und b) es keine Längen in diesem Film gibt.

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