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X-Men: Erste Entscheidung

X-Men: Erste Entscheidung
comic-action , usa 2011
original
x-men: first class
regie
matthew vaughn
drehbuch
sheldon turner, bryan singer, matthew vaughn
cast
james mcavoy,
michael fassbender,
jennifer lawrence,
january jones,
kevin bacon,
rose byrne, u.a.
spielzeit
128 Minuten
kinostart
9. Juni 2011
homepage
http://www.xmen-ersteentscheidung.de
bewertung

9 von 10 Augen

Die Voraussetzungen waren wahrlich nicht die Besten: Aus der "X-Men"-Franchise war nach dem durchwachsen aufgenommenen dritten Teil erstmal die Luft raus und der erste Ableger mit dem beliebten "Wolverine" sorgte zwar für eine ordentliche Einnahme, aber ob seiner dünnen Geschichte auch für einige enttäuschte Gesichter unter den Fans. Wenn sich die Produktionsfirma dann entschließt als nächstes ein Werk aus der Kategorie "Prequel" aufs Publikum loszulassen, riecht das daher zunächst mal nach dem üblichen gnadenlosen Ausquetschen einer eingeführten Marke, ohne größere Ambitionen in Sachen Originalität. Da man bei so einer Vorgeschichte zudem bequem auf die prominenten Darsteller der Vorgängerfilme verzichten kann, gesellte sich dazu dann auch gleich noch ein weiterer unangenehmer Geruch, nämlich der nach einem möglichst kostengünstigen Werk das im Grunde nur den bekannten Markennamen für sich nutzt.
Allesamt Befürchtungen also, die aufgrund jahrelanger Erfahrungen mit der Art und Weise wie in Hollywood Entscheidungen getroffen werden zweifelsohne ihre Berechtigung haben. Und so gehörte dieser kleine neue "X-Men"-Film sicher zu den Comicverfilmungen des aktuellen Jahrgangs, bei dem man eher geringe Erwartungen hegen durfte. Wie schön ist es deshalb, dass "Erste Entscheidung" sich nun aber als unglaublich liebevolles, wohldurchdachtes und nahezu makelloses Genre-Meisterstück entpuppt. Wie schön und wie verblüffend.

Freude bereitet bereits die allererste Szene, denn die geht ganz zurück an den Anfang des ersten "X-Men"-Films, der vor mehr als zehn Jahren die Welle der modernen Superhelden-Verfilmungen einleitete: Der junge Erik Lehnsherr wird im deutschen Konzentrationslager wütend und verbiegt nur mit Gedankenkraft ein Eisentor. Und nun erfahren wir, wie es damals weiterging, denn natürlich versuchten die Nazis prompt aus der ungewöhnlichen Begabung des Jungen Kapital zu schlagen, mit ganz und gar nicht freundlichen Mitteln. Rund 15 Jahre später befindet sich der erwachsene Erik (Michael Fassbender) auf der Jagd nach seinem Peiniger von damals, der sich mittlerweile Sebastian Shaw (Kevin Bacon) nennt und in seinem mysteriösen "Hellfire Club" weitere Menschen mit besonderen Fähigkeiten um sich sammelt. Sein Ziel ist ein globaler Krieg, aus dem die Mutanten als neue herrschende Rasse hervorgehen sollen. Aber auch die Gegenseite in Form einer kleinen Spezialabteilung des CIA ist auf Shaws Umtriebe aufmerksam geworden und die Agentin Moira MacTaggert (Rose Byrne) sichert sich dafür die Hilfe des jungen Spezialisten Charles Xavier (James McAvoy), der ebenfalls Mutantenkräfte besitzt und zudem von der Gestaltwandlerin Raven alias "Mystique" (Jennifer Lawrence) begleitet wird. Es kommt zum ersten Einsatz und der Begegnung zwischen Charles und Erik, die schnell Freundschaft schließen und fortan genau wie ihr Gegenspieler nach anderen Mutanten Ausschau halten, um diese auszubilden. Doch der Hass und die Gewalttätigkeit, von denen Erik dabei getrieben wird, entpuppen sich bald als genauso großes Problem wie der neueste Plan des rücksichtslosen Shaw, der mitten im kalten Krieg die russischen Militärs davon überzeugt ein paar Raketen auf Kuba zu stationieren.

Man höre und staune: Endlich erfahren wir also die wahren Hintergründe der legendären Kubakrise, deren Geschichte demnach ganz neu geschrieben werden muss. Im Ernst: Die Einbindung der Mutanten ins historische Zeitgeschehen der 60er Jahre ist nicht nur eine hübsche Idee, sondern genauso clever und gelungen umgesetzt wie der gesamte Rest dieser erstaunlich runden Geschichte. Was ja nun keine einfache Aufgabe war, angesichts des vorgegebenen Rahmens aus den bereits vorhandenen drei Filmen, in den sich hier alles möglichst passgenau einzufügen hat. Und das tut es ganz hervorragend, sofern man nicht bei jedem einzelnen der Charaktere haargenau das Lebensalter und die Jahreszahlen nachrechnet und auf Plausibilität prüft.
Aber sonst: Selten wurde wohl das Zerbrechen einer innigen Freundschaft im Popcorn-Kino (denn darum handelt es sich natürlich immer noch) so überzeugend entwickelt und präsentiert wie hier. Wozu die beiden herausragenden Darsteller ihren gehörigen Anteil beitragen, denn James McAvoy (nach "Wanted" nun zum zweiten Mal im Action-Kino präsent) legt seinen Charles Xavier zwar sehr lakonisch und ein ganzes Stück lockerer als in der Version von Patrick Stewart an, was aber durch die persönliche Entwicklung der Figur problemlos erklärbar ist. Noch mehr Eindruck hinterlässt allerdings Michael Fassbender, und das nicht nur weil der in Heidelberg geborene Schauspieler in den in der Originalfassung des Films deutsch gesprochenen Szenen natürlich besonders gut aufgehoben ist. Nach einer kleinen Rolle in "Inglourious Basterds" und einem beeindruckenden Auftritt im britischen Drama "Fish Tank", dürfte der Part als von seinem Zorn zerfressener und zwischen den Polen Gut und Böse hin- und hergerissener Erik Lehnsherr, aus dem schließlich der Menschenfeind "Magneto" wird, wohl den endgültigen Durchbruch für Fassbender bedeuten.
Aber damit nicht genug, denn das Ensemble beinhaltet schließlich auch die bei Drehbeginn noch weitgehend unbekannte, mittlerweile aber durch ihre Oscar-Nominierung für "Winter's Bone" ins Blickfeld getretene Jennifer Lawrence als "Mystic", eine junge Frau, die ihre besondere Fähigkeit eher als Fluch empfindet und der Lawrence auch hier eine unglaubliche Attraktivität und Ausstrahlung verleiht. Apropos Attraktivität: Das auffälligste Futter für die Augen stellt natürlich die kurvenreiche Helferin des Bösewichts mit Namen "Emma Frost" dar, und wer hätte gedacht, dass die einstige "American Pie"-Nebendarstellerin January Jones (zur Zeit auch in der TV-Serie "Mad Men" aktiv) ein Jahrzehnt später so dick im Geschäft sein würde.
Aber es geht noch munter weiter: Veteran Kevin Bacon hat zwar fast noch die eindimensionalste Figur abbekommen, versprüht aber sichtlich Spaß als Oberschurke Sebastian Shaw, und selbst die diversen Nachwuchsmutanten sind so gut besetzt, dass es ihren Darstellern gelingt in der relativen Kürze ihrer Leinwandzeit eine beachtliche Tiefe und Glaubwürdigkeit zu entwickeln, allen voran Nicholas Hoult als Hank "Beast" McCoy und Caleb Landry Jones als "Banshee". Ein wirklich perfekter Cast bis in die Nebenrollen, und gerade dort gibt es dann noch haufenweise kleine Bonbons für die Kenner der Comicvorlage zu entdecken, sowie einen prominenten Cameo-Auftritt, der derart gelungen ist, dass er das eine oder andere Kino zum Beben bringen dürfte.
Obwohl der Haupthandlung diesmal keine konkrete Comicstory zugrunde liegt, sondern lediglich unzählige Versatzstücke aus den unterschiedlichsten Vorlagen verwendet wurden, ist dies mit soviel Herzblut und Fachkenntnis geschehen, dass es für versierte Comic-Fans die reine Freude ist und einen sogar davon überzeugen kann, dass die insgesamt sechs (!) Drehbuchautoren hier wirklich für etwas gut gewesen sind.

Tja, so ist das in den herrlichen Weiten des Kinos: Während der eine von einem sich jeglicher "normaler" Narration verweigernden Experimentalfilm wie "The Tree of Life" tief bewegt wird, verspürt der andere bei einem für die große Masse konstruierten "X-Men"-Abenteuer doch tatsächlich einen kleinen Kloß im Hals, weil sich darin alles so wunderbar zusammenfügt und auch die emotionale Seite ganz hervorragend funktioniert. Denn genau so und nicht anders inszeniert man packend und überzeugend eine Vorgeschichte, deren Ausgang bereits bekannt ist (ja, das geht an Dich, George Lucas!).
Wer hätte es gedacht, aber das Einzige was an "X-Men: Erste Entscheidung" nicht stimmt, ist der deutsche Titel. Der Rest ist ein praktisch perfektes Beispiel für die Neubelebung und gleichzeitige Erweiterung einer bereits bekannten Marke. Ein großes Vergnügen für Jeden und für den überzeugten Comic-Fan im Besonderen - der darf dann auch gerne noch das letzte Auge drauflegen.

Volker Robrahn

9

Wow, habe nicht gedacht das dieses X-Men Sequel so gut werden wird.
Origins hat mich nicht so begeistert und ich hatte dementsprechend keine großen Erwartungen.
Hier findet man aber eine dichte Story, gute Effekte und ist wirklich interessiert was als nächstes passiert.
Magneto und Xavier sind großartig mit James Mc Avoy und Michael Fassbender besetzt.
Zudem bin ich als alter Kevin Bacon Fan ziemlich happy gewesen Ihn mal wieder in einer größer angelegten Rolle zu sehen.

Zu empfehlen dieses Sequel.

Hätte man nicht zumindest in einem Nebensatz erwähnen können, dass mit Matthew Vaughn eine der vielseitigsten und auch verlässlichsten gegenwärtigen Regisseure verantwortlich für den Film ist, und was er inszenatorisch mit den X-Men gemacht hat?
Und dass bei einem "ComicAction"-Film nicht ein Wort, geschweige denn ein Absatz, über die Produktionswerte, Effekte usw. verloren wird, finde ich ebenfalls ziemlich merkwürdig, denn ein entsprechendes Urteil hätte mich schon interessiert!!

Schlechte Kritik zu einem hoffentlich tollen Film!

9

Kann mich dem allen nur anschließen. Sogar mit der Wertung gehe ich konform. Ein sehr, sehr guter Film!

8

Keine überragende, aber eine gute mitreißende Geschichte, gute Darstellern (kevin bacon hat spaß), schöne Schauwerte und ein toller Soundtrack. Ein zwei Ungereimtheiten fallen zwar auf, aber der Film macht eindeutig mehr richtig als falsch. Damit führen die guten X-men Filme (Teil 1+2,First Class) wieder 3:2 gegen die Schlechten(Teil 3, Wolverine)

7

Na ja, waren mir ein bisschen zuviel Erklärungen für Dinge die man eh schon sieht.
Für 9 von 10 waren mir ein paar Dialoge zu langweilig oder manchmal auch zu kurz (Erik und Charles). Schauspieler waren jedoch alle sehr sehr gut - allen voran Fassbender und Bacon, sowie die Auflösung wie Magneto Shaw besiegt war in meinen Augen auch sehr gelungen.

5

Der Film hat mich leider sehr enttäuscht. Die Trailer haben wirklich Spass auf mehr gemacht, aber waren mal wieder besser, als das Gesamtpaket. Die älteren X-Men Filme waren auch eher stylisch, als mit wirklich guter Storyline, aber ich hatte hier den Eindruck ein Publikum von etwa 12 Jahren wird angesprochen. Und ich meine das nicht als Polemik, der Film hatte meiner Meinung nach tatsächlich die erzählerische Qualität der Fantasie eines 12 jährigen Comicfans, dem die Coolnes und exotische Mutantenfertigkeiten wichtiger waren als die Themen, die X-Men auch für Nicht-Teenager interessant machen. Das Thema Rassismus (im weiteren Sinne). Das Drama einer Freundschaft, die am Hass des einen zerbricht. Diese Themen werden alles andere als "erwachsen" behandelt. Wichtiger ist es da scheinbar, dass die Bösewichte auch schön böse dreinschauen.

Und perfekt bis in die Nebenrollen??? Das finde ich ganz und gar nicht. Hier werden uralte billge Hollywood-Methoden aufgegriffen. So ziemlich alle bösen Mutanten bis auf Magneto und Shaw sind lediglich Stichwortgeber, einer hat sogar gar keine Sprechrolle, sondern wird nur als Ausrede für ein paar Animationen mehr genutzt. Es gibt tatsächlich einen "Quoten-Schwarzen"der ,soweit ich weiß" in den Comics nicht vorkommt und auch SPOILER - pflichtgerecht sein Leben für einen der etwas interessanteren Charaktere opfern darf. SPOILER ENDE.

Batman hat gezeigt, was man aus einer Comicvorlage machen kann, wenn man sich Mühe gibt, den Helden in eine möglichst reale Welt zu holen. Der neue X-Men Film wirkt einfach nur wie ein Comic... im negativen Sinne.

P.S.
Die comichafte Albernheit fängt schon früh im Film damit an, dass die eine Observierung durchführende Agentin sich mal eben ohne irgendweine Vorwarnung bis auf ihre Unterwäche entkleidet, um in einem Nachtclub unbemerkt weiter nachforschen zu können. Ich sagte ja, Fantasien eines 12 Jährigen. Ist ja fast wie Jessica Alba in F4...

8

Die Geschichte ist sehr gut konstruiert und gibt einen glaubhaften Anfang für die späteren Charaktere vor.
Fassbenders Magneto ist wirklich absolute Spitze und grade der Anfang seiner suche nach Rache ist grandios rau und kompromisslos umgesetzt worden(schweinebauern und Schneidern :)).
Jener erwähnte Cameo Auftritt ist absolut Klasse und die beste Szene des Filmes.
Insgesamt wurde alles gut in Bildern umgesetzt und es entsteht immer das Gefühl als wenn dieser Film wirklich den Anfang der Reihe darstellt statt nur ein komerzielles reboot zu sein.
Ich hätte allerdings ein wenig mehr Action gut gefunden.
Der Hauptkritikpunkt weswegen ich nur 8 augen gebe sind allerdings die visuellen Effekte. Mystiques Verwandlungen sind z.B. wie in den anderen Filmen absolut Klasse in Szene gesetzt aber es gibt viele Szenen, denen man sofot ansieht, dass sie vor einem Greenscreen gedreht wurden. Die knickenden Palmen am Strand sind derart schlecht dargestellt, dass sie eine Beleidigung für die Augen sind. Derart verwascheen Bilder kenné ich eigentlich nur noch von 3D konvertierten Filmen. Auch dem Transportschiff sieht man sofort an, dass es zu 100% dem Computer entstammt, von den Rakten ganz zu schweigen. Man kann diese Szenen von der Qualität mit dem Dschungel aus Indiana Jones 4 vergleichen.
Bei dem heutigen Technikstand erwarte ich von einem Film der großteils aus special effects besteht und davon lebt, deutlich mehr als z.B die Umsetzung der Flugstunden von Banshee, wo ich in 10.000 $ B movies schon bessere Effekte gesehen habe.

Der Film lohnt sich aber allemal und ist für mich bisher der beste Film in diesem Kinojahr.

8

toller film ,,, Kinobesuch lohnt sich..zu den Qualitäten wurde hier schon alles gesagt ..., echt bemerkenswerte Ausstatung und Look !

Bacon spielt wunderbar...

9

Ich bin mit geringen Erwartungen ins Kino gegangen und war danach völlig geflashed - der beste Film den ich dieses Jahr bisher im Kino gesehen habe!

Jeder Fakt der in den "späteren" X-Men Geschichten von Relevanz ist wird in FIRST CLASS stimmig erklärt, Story und schauspiellerische Leistungen sind absolut gelungen. Rose Byrne, Fassbender und Bacon lieferten die für mich beste Performance ab.

Fazit: Der für mich bisher beste X-Men Film der Action, Spannung, sowie eine komplexe Geschichte mit Emotionen vereint. Einfach perfekt!

6

Spoiler Warnung!

Die schauspielerische leistung von james mcavoy,
michael fassbender, fand ich sehr gelungen.
wie auch den Film. isgesammt finde ich hätte man sehr viel mehr aus ihm machen können und das führt auch schon zum punkt warum er nur 6 punkte bekommt.

Immer wieder wird man durch verschiedene szenen aus der filmischen realität gestoßen.

Wenn eric zb in der ersten szene alles verwüstet und die 2 soldaten tötet warum passiert shaw nichts?
Warum werden charaktere eingeführt um sie nach 5 minuten sterben zu lassen, damit die x-men rachen nehmen können (sehr fader plot point).
Die motive und die helfer von shaw (ms frost, der teufel und teifunmann) bleiben sehr farblos und dadruch auch die bedrohung.

8

Nachdem, was man während der anscheinend sehr problembehafteten Produktionsphase so alles lesen konnte, war wirklich nicht zu erwarten, dass der Film so gut werden könnte. Fand ich die Idee, den Ursprung in die 60iger Jahre zu verlegen, anfangs kitschig, muss ich doch zugeben, dass die Story funkioniert und der Film bestens unterhält. Die hier bereits erwähnten Ähnlichkeiten mit den frühen Bond-Filmen sind laut Regisseur M. Vaugh (der übrigens mit Claudia Schiffer verheiratet ist) ein beabichtigest Stilmittel.

Es wird gewaltig auf die Tempodrüse gedrückt, so dass keine Längen aufkommen. Natürlich gibt es die üblichen Drehbuchschwächen, die man aber aufgrund des gelungenen Gesamtpaketes gerne verzeiht. In diesem Zusammenhang wäre zu erwähnen, dass das erste Aufeinandertreffen von Charles und Mistique doch sehr zufällig und konstruiert wirkt. Das Casting der Schauspieler ist sehr zu loben, wobei Fassbender einen überragenden Eindruck als Magneto hinterlässt und auch Kevin Bacon eine große Lust an seiner Blofeld-ähnlichen Rolle versprüht, um bei den Bond-Anspielungen zu bleiben.

Auch James Mc Avoy hinterlässt als Professor X einen bleibenden Eindruck, auch wenn man sich anfangs sehr daran gewöhnen muss, dass er die Rolle entschieden anders interpretiert als das distinguierte Spiel eines Patrick Stewart, der auch einen älteren und reiferen Charakter gespielt hat.

Eine interessante Erfahrung war für mich, dass ich letztendlich Magnetos von grausamer Erfahrung und Realität geprägten Motive besser nachvollziehen konnte, als die von Xavier, die doch etwas blauäugig und naiv wirken. Auf diesem hohen Niveau möchte ich noch mehrere Superheldenfilme sehen!

9

Für Fans fast an den 10 Augen vorbei.

An sich, gut konstruiert, eine gute Geschichte und mit allem
garniert was einen X-Men ausmacht.
Sonst wurde hier schon alles gesagt.

Bitte mehr davon. Und vor allem - NICHT in 3D !!!

8

Ein klasse Film... aber wenn die Rezension schon darauf hinweist, dass in der O-Fassung Deutsch gesprochen wird - und übrigens auch Französisch und Russisch - dann möchte ich hinzufügen, dass das jedes Mal mit einem starken amerikanischen Akzent geschieht, der die Szenen ins Lächerliche zieht. Das ging bei mir so weit, dass ich über die KZ-Szene lachen musste. Die Situation war einfach zu bizarr.

"First Class" ist einer der wenigen Filme, bei denen ich ernsthaft die Idee wälze, ihn mir künftig in der Synchro anzuschauen. Zum Glück wird beim fetzigen Finale fast nur noch Englisch gesprochen.

7

Guter trailer, gute story, aber irgwendwas fehlt. Die brüche zwischen den charakteren bzw. allein der auschwitzbezug, der ja in dieser serie immmaent ist, das "genetische" grundgerüst, wurde nicht getroffen. Ost gegen West ist/war nicht der konflikt, deswegen ist ein guter film, der trotz guter kritik, ein beiläufiges werk war. J

J

6

Die letzten ca. 30 Minuten sind cool, der ganze Rest ist leider nur durchschnittlich, was eine (fast) Höchstbewertung von 9 Augen meiner Meinung nach absolut nicht rechtfertigt.

6

9 von 10 Punkten und die guten Kommentare verleiteten mich dazu, dieses durchschnittliche Action-Spektakel anzusehen. Alles recht altbacken und vorhersehbar, eben eine Hollywood-Marvel-Verfilmung. Fans der X-Man-Franchise werden wohl auf ihre Kosten kommen, aber eine Bewertung von mehr als 7 Augen scheint mir da doch eher unangebracht.

schlechte Schauspieler,

3

schlechte Schauspieler, schwache und vorhersehbare Geschichte die man in dieser Art von Hollywood schon X-Fach gesehen hat: blöde Russen, böse Nazis und Außenseiter die die Welt retten...gäähhn..

Die schauspielerische Leistung der Akteure hat zeitweise B-Movie Niveau. Nur weil Produktionskosten relativ hoch waren und dies eine Marvelverfilmung a la Hollywood ist, heißt noch lange nicht, dass wir hier von einem guten Film sprechen.

Mein Fazit: Die bisher schlechteste X-Men Verfilmung (ich habe alle gesehen)

Nur was für absolute Comic Freaks

Angesichts der guten Kritiken

3

Angesichts der guten Kritiken wollte ich X-Men nochmal eine Chance geben. Das war aber auch die allerletzte. Laaangweilig. Unfreiwillig komisch. Vorhersehbar. Unspektakulär. Kevin Bacon zur Witzfigur degradiert. Mann, Matthew Vaughn hätte ich da mehr zugetraut. Drei Punkte für January Jones.

Wow! Diese einmalige Serie

9

Wow! Diese einmalige Serie schafft es vom ersten bis zum aktuellen Teil konstant hervorragend zu sein. Überraschend, spannend, intelligent und optisch immer beeindruckend. Und ich hatte die Comics damals wirklich gehasst.

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