kleine Werbepause
Anzeige

Outtakes

Filmszene Gold

  • Filmszene Jahresrückblick 2016

    Wer sich mal ein bisschen mit Filmgeschichte beschäftigt hat, der weiß, dass Hollywood seine größte existenzielle Krise in den späten 50ern und frühen 60er Jahren erlebte, und das lag vor allem am Aufstieg eines neuen Mediums: dem Fernsehen. Je mehr Menschen sich ein TV-Gerät zulegten und Unterhaltung in Bild und Ton nun auch daheim erleben konnten, desto weniger gingen ins Kino. Die Reaktion der Hollywood-Studios bestand damals im Versuch, im Kino etwas zu bieten, was das Fernsehen nicht leisten konnte.

    Frank-Michael Helmke

    Ja, 2016 war wirklich ein

    Ja, 2016 war wirklich ein bescheidenes Jahr, auch im Kino.
    Der These aus dem Jahresrückblick, dass die Innovationen von den Fernsehmachern kommen, kann ich einerseits zustimmen. Andererseits stimmt das aus meiner Sicht nur für den us-amerikanischen Markt. Da kamen nach starken Jahresbeginn (The Revenant,The hateful eight) erst im Herbst mit American Honey, Alle Farben des Lebens und Arrival wieder Bemerkenswertes.
    Der größte Flop war sicherlich Jeff Nichols Midnight Special, der interessanterweise in den angehängten Best-of-Listen mehrmals genannt wird!

    Das europäische Kino hat verlässlich ein paar sehenswerte Filme im vergangenen Jahr hervorgebracht:
    Toni Erdmann, The Lobster, A War, I Daniel Blake, Die Hände meiner Mutter, Das unbekannte Mädchen

    Und die Kanadier, bei denen übrigens die gesamte Filmförderung schon immer (?) über´s Fernsehen läuft, haben auch nicht enttäuscht. Meine drei Lieblingsregisseure Dolan, Falardeau und Villeneuve haben alle nicht ihren besten Film gemacht, aber sich in neuen Genres (Theater-Adaption, Komödie und Science-Fiction) bewiesen.

    Ich möchte es aber auch nicht schöner schreiben, als es ist. Es fehlt nicht nur der herausragende Film, über den man noch jahrzehntelang spricht, sondern die breite Palette an empfehlenswerten Filmen.

    Schreckliches Kinojahr. Nicht

    Schreckliches Kinojahr. Nicht schwach, sondern eben: Schrecklich, aus den hier genannten Gründen. Nichtsdestotrotz konnte man ein paar Perlen finden, für mich waren das:

    - Toni Erdmann
    - Anomalisa
    - Arrival
    - The VVitch
    - Midnight Special
    - American Honey

    An der Remake/Reboot/Sequel/Prequel-Front vergebe ich noch Sympathiepunkte an die "Phantastischen Tierwesen", die aus dem Stand gleich mal origineller und erfrischender waren als das gesamte filmische Marveluniversum (wie lächerlich und "unmagisch" dagegen z.B. Doctor Strange). Zumindest hatte ich den Eindruck, es geht darum, eine richtige Geschichte mit richtigen Figuren zu erzählen. Muss wohl an J.K. Rowling liegen.

    Die Flops spare ich mir, es sind zu viele.

    Ansonsten: Die hier vorgenommene Polarisierung zwischen Kino und Fernsehen geht längst nicht mehr auf, zumindest in qualitativer Hinsicht. Wer genau hinschaut, wird feststellen, dass die großen Serien-Meisterwerke bereits gelaufen sind (oder sich in den letzten Staffeln befinden). Was nachkommt, gibt sich hochwertig und ist aufwendig in Szene gesetzt (z.B. Narcos, Stranger Things), ist aber bei weitem nicht so gut, wie es den Anschein hat oder auch nur eine Variation von Altbekanntem. Es gibt eine Menge mittelmäßiger bis guter Serien, aber kaum wirklich große Werke, die aus dem Überangebot herausragen. Einzige Ausnahme hier, meiner Meinung nach: Westworld.

    Für die Zukunft: Warten auf den Zusammenbruch. Und hoffen auf 'New new Hollywood', oder so ähnlich...

    Everyday the same procedure

    Ihr hättet eigentlich einen eurer Jahresrückblicke aus den vergangenen Jahren kopieren und und hier wieder einfügen können. Es wird einfach nicht besser. Schlimmer noch, Nemo 2 war nur mittelprächtig. Tja, wo ist der Mut, das Neue, das Magische? In Arrival, The Revenant und The Hateful Eight hat man es erahnen können.

    Die Flucht in Serien läuft schon seit über einem Jahrzehnt. Netflix & Co. sind nur die logische Konsequenz. Leider erleben wir eine Schwemme an Serien und man verliert sich immer mehr in der Suche in den Angeboten verschiedener Anbieter. Und es überleben nur wenige Serien - und die werden gemolken bis nichts mehr von der Originalität und Tiefe übrig ist. Daneben versuchen andere Serien ihre Eintönigkeit durch maximale Schockeffekte (Walkind Dead) zu überdecken. Klasse in 2016: "Stranger Things", "The Night Of", "Westworld" und "Der Anschlag" (Vorsicht Phrase: Das Buch ist aber deutlich besser).

    Auf ein besseres 2017 mit Power Rangers, Avengers 3, Deadpool 2, Thor 3, X-Men Teil 24, Oceans Eight, Pirates of the Caribbean 5, Fast&Furious 8... :(

    Da mache ich mich dann doch

    Da mache ich mich dann doch gerne mit filmszene gemeinsam lächerlich was den Serienhype anbetrifft. Tatsächlich würde ich der Analyse in nahezu allen Punkten zustimmen. Über die letzten 5 Jahre hinweg hat die Menge der qualitativ interessanten Filme auf der Kinoleinwand beständig nachgelassen. Früher ist man im Herbst/Winter kaum hinterher gekommen alles Interessante im Kino schauen zu können. Heutzutage muß man mühsam nach etwas lohnenswertem suchen. Wo früher eine Top-10 Liste kaum ausreichte um alle Film-Highlights aufzulisten ist man jetzt schon froh etwas für eine Top-5 zusammengekratzt zu bekommen.

    Anders schaut es hier bei Serien aus. Herausragende Produktionen wie „House of Cards“ (übrigens mit der Pilotfolge von David Fincher), „Breaking Bad“, „Better Call Saul“, „Mad Men“, „Orange is the New Black“, Happy Valley“, „Bloodline“, „Downton Abbey“, „The Boss“, „Narcos“, „Fargo“, „Extras“ usw. toppen qualitativ bei Weitem das, was im Kino zu sehen ist. Die epische Erzählweise innerhalb einer Staffel über mehrere Folgen hinweg und das längere Ausleuchten der Charaktere nicht nur über eineinhalb Stunden wie im Kino bringt das Plus an Seherlebnis. Zugegeben – nicht jede Serie verdient mehr als zwei oder drei Staffeln. Auch hier wird die Kuh oftmals zu lange gemolken.

    Klar gibt es sie noch – Filme wie „The Revenant“, die den Gang in’s Kino lohnen und einen umhauen (und mit 7 Augen in der Tat unterbewertet wurden). Aber außer „Toni Erdmann“, „American Honey“, „Lobster“ und „Arrival“ fällt mir da für 2016 sonst nicht mehr viel ein.

    Es darf einer Filmseite erlaubt sein, zu kritisieren, daß im Kino weniger Interessantes zu sehen ist und das anderswo Spannenderes passiert, wenn dem so ist. Ich jedenfalls finde den Schritt richtig, die Kritiken auf www.filmszene.de auch auf einzelne Serien auszuweiten.

    Immer dieser lächerliche

    Immer dieser lächerliche Serienhype.

    Leinwandgöttinnen? Streep geht auf die 80 zu und Roberts (für die diese Bezeichnung offen gesagt selbst in ihrer Hochphase deutlich zu hoch gegriffen wäre) hatte ihren letzten Erfolg vor über 10 Jahren. Sagt ja viel aus wenn diese beiden jetzt auch Serien machen... Die beiden aktuell angesagtesten Schauspielerinnen sind Lawrence und Johansson, die beide nicht auf die Idee kommen ins Serienfach zu wechseln, warum wohl?

    Darauf, dass der derzeit größte männliche Star DiCaprio eine Serie dreht könnt ihr auch noch lange warten... Der dreht lieber einen Film wie "The Revenant", der jede der achso tollen Serien inszenatorisch wie ein Schulprojekt wirken lässt, aber den Film habt ihr auf eurer Seite ja mit lächerlichen 7 Punkten abgespeist...

    Umgekehrt wird schon eher ein Schuh daraus: Wer sich durch eine Serie einen Namen gemacht hat, kann es kaum abwarten endlich groß ins Filmgeschäft einzusteigen, siehe Emilia Clarke, Bryan Cranston usw.

    Auch bei den Kreativen kann ich die von euch beschriebene Abwanderung zum TV nicht erkennen. Machen P.T. Anderson, Nolan, Fincher, Aronofsky usw. inzwischen Serien? Muss ich wohl verpasst haben.

    Wenn ihr Filme so doof findet, wozu dann diese Seite? Zumal sämtliche übermäßig gewichtete Kritikpunkte an Filmen auch auf die meisten Serien zutreffen, dort aber komischerweise nicht bemängelt werden. "Game of Thrones" mit seinen geradezu zum Running Gag gewordenen Ableben wichtiger Figuren ist doch inzwischen ein Paradebeispiel für Formelhaftigkeit.

    Natürlich macht Hollywood bei seinen Blockbustern größtenteils vorhersehbaren, eintönigen Kram. Das war aber schon immer so. Wenn man die Perlen abseits der Blockbuster nicht registrieren will ist man selbst schuld.

    Kommentar hinzufügen

    Freiwillige Angabe; die E-Mailadresse wird nicht angezeigt.
    • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
    • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
    14 + 4 =
    Diese einfache Rechenaufgabe ist zu lösen und das Ergebnis einzugeben, z.B. muss für 1+3 der Wert 4 eingegeben werden.
  • Filmszene Jahresrückblick 2015

    Heimlicher Trend des Jahres: Feminismus im Genrefilm

    Simon Staake

    Bestenliste 2016

    Wie immmer, eine interessante Diskussion über die besten Filme 2016. Hier meine persönliche Liste:

    1. Victoria
    2. Sicario
    3. Mad Max: Fury Road
    4. Tod den Hippies. Es lebe der Punk!
    5. Das brandneue Testament
    6. Whiplash
    7. Wild Tales
    8. Er ist wieder da
    9. Birdman
    10.Ex Machina

    Mein Top-Flop: Taxi Teheran

    Muss das Birdman-Bashing sein?

    Finde es etwas Schade, das dies in diesem Jahresrückblick doch Herr Staakes Abneigung gegenüber Birdman sehr dominiert, einen Film, der bei 5 von 8 Kritikern hier (die Rezensentin gar nicht eingerechnet) in der Top 10 steht. Man kann ja durchaus anderer Meinung sein und Birdman nicht für ein Meisterwerk halten, aber den Oscar-Preisträger der Kategorie "Bester Film" im Jahresrückblick so zu verreisen ist dann doch schon recht fragwürdig und irgendwie inkonsistent. Das ist dann halt kein Jahresrückblick der Filmszene-Redaktion mehr, sondern die persönliche Meinung von Herr Staake.

    Rechnet man übrigens die Bewertungen aller Kritiker zusammen (Platz 1 - 10 Punkte, Platz 10 - 1 Punkt) ergibt sich folgendes Redakations-Ranking, das ich gar nicht schlecht finde:
    1. Mad Max
    2. Alles steht Kopf
    3. Whiplash
    4. Birdman
    5. Victoria
    6. Foxcatcher
    7. It Follows
    8. Ex Machina
    9. Carol
    10. Der Marsianer

    2015 :/

    An einer Top Ten versuche ich mich erst gar nicht. Einige eurer Favoriten muss ich auch noch nachholen. Und 2016? Fluch der Karibik 5? Spider-Man 3 (bzw. 6)? Independence Day 2, Alice 2, Bourne 5, X-Men Teil 621...?
    Ok, bei Nemo 2 und Avatar 2 hege ich gewisse Hoffnungen. Aber ansonsten stürze ich lieber wieder in meine Serien - z.B. die 2. Staffel von FARGO oder SENSE8, ASH VS. EVIL DEAD, SHERLOCK, NARCOS, usw.

    An Euch aber einen großen Dank für ein weiteres Jahr mit vielen lesenswerten Filmkritiken!

    Kommentar hinzufügen

    Freiwillige Angabe; die E-Mailadresse wird nicht angezeigt.
    • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
    • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
    2 + 14 =
    Diese einfache Rechenaufgabe ist zu lösen und das Ergebnis einzugeben, z.B. muss für 1+3 der Wert 4 eingegeben werden.
  • Das Ende ist nah... - Der Filmszene-Jahresrückblick 2014

    2014 jährte sich der Fall der Mauer zum 25. Mal. Und auch Filmszene.de hatte einen bedeutenden Jahrestag zu verzeichnen, denn unser kleines Filmmagazin erblickte das Licht der Welt Anfang 1999, und ist dieses Jahr somit 15 Jahre alt geworden. Eine Tatsache, die mir erst sehr spät aufging, als ich darüber nachdachte, was ich in diesem Jahresrückblick eigentlich schreiben würde, und mir die Jahreszahl 1999 in einem Artikel begegnete, der einiges an Inspiration für diesen Text hier geliefert hat.

    Frank-Michael Helmke

    Ein mittelmäßiges Jahr

    Meine Liste für 2014: http://www.imdb.com/list/ls059023988/

    Insgesamt aus meiner Sicht ein mittelmäßiges Filmjahr, wo mich nur wenig richtig begeistert hat. Ich habe z.B. nicht ein einzeiges Mal zehn Sterne vergeben. Allerdings habe ich dieses Jahr auch nur vergleichsweise wenig Filme gesehen, weil das Leben so viel andere schöne Dinge zu bieten hatte. So fehlen mir bspw. Interstellar, Mud, LEGA, Boyhood ... schande über mich. Das hole ich aber alles nach. Versprochen! :)

    Vielen Dank für eure tolle Arbeit. Bitte weiter so!

    same procedure as every year

    Ich denke schon, dass das Alter und die Vielzahl an gesehenen Filmen zu - sagen wir mal- einem anderen Anspruch führt. So richtig vom Hocker gehauen hat mich letztes Jahr nur wenig. Wobei ich eigentlich nicht so recht mitreden kann, da die Kinoabende aufgrund des Nachwuchses drastisch verringert werden mussten. Mir fehlen noch Filme wie Grand Budapest Hotel, Wolf of Wall Street, Her, Under the Skin, etc.

    Gesehen und für unterhaltsam empfunden habe ich NIGHTCRAWLER mit einem wieder mal tollen Jake Gyllenhaal. INTERSTELLAR, wegen des lange nachwirkenden Gedankenknotens im Kopf. SNOWPIERCER, für den genialen Mix aus Asia- und US-Kino. MUD, für die tolle Atmosphäre. Außerdem AMERICAN HUSTLE und EDGE OF TOMORROW. Serienhighlights: FARGO, SHAMELESS, TRUE DETECTIVE und HOUSE OF CARDS.

    Und mit Wehmut denke ich an die Menschen, die mich mit ihrer Leistung begeistert haben und uns leider letztes Jahr verlassen haben: Philip Seymour Hoffman, Robin Williams, Bob Hoskins, Richard Attenborough, Maximilian Schell, uva.

    Bommel

    Traditions

    Zwar bin ich noch nicht ganz seit 1999 mit am Start, aber ihr seid trotzdem schon eine ganze Weile meine Go-To-Guys, wenn es um Entscheidungsfindung für das Kinoprogramm geht.
    Mit großem Abstand zur Konkurrenz schafft ihr es erstaunlich oft meine persönliche Einschätzung zu aktuellen Kinofilmen wiederzuspiegeln. Danke dafür und weiter so!

    Wo wir grad beim Thema sind, auch ich hätte dieses Kinojahr für deutlich besser befunden, als noch das vorherige, ich musste aber beim resümieren der Filme feststellen, dass es leider nicht an der Menge der Top-Filme liegt, sondern wie hier bereits geschrieben eher an einer Aufwertung des Mainstreams. Trotzdem war das Kino-Jahr 2014 kein schlechtes

    Hier meine PErsönlichen Top 10:

    1. Grand Budapest Hotel
    2: (bleibt leer um den Abstand von Nr1 zum Rest zu verdeutlichen)
    3. Snowpiercer
    4. Das erstaunliche Leben des Walter Mitty
    5. LEGO Movie
    6. The One I Love
    7. Edge of Tomorrow
    8. Plus One (+1)
    9. Wolf of Wallstreet
    10. Interstellar

    Flop 5:
    1. Transformers
    2. Noah
    3. Lucy
    4. Transcendence
    5. Das Schicksal ist ein mieser Verräter

    Guten Rutsch,
    Brian.

    Interessant, dass Monsieur

    Interessant, dass Monsieur Claude nur in den Flop-Charts bei manchen auftaucht. Zugegeben, in meiner Top 10 ist er auch nicht, aber dennoch fand ich ihn sehr erheiternd und herzerwärmend. Auch das zweite Mal auf BD. Leider finde ich keine Rezension dazu. Mich würde brennend interessieren, wie er es bei zwei Redakteuren in die Flop-Charts schaffte. Meiner Meinung hat er es da nicht verdient.

    @Gast: Die Tops und Flops

    @Gast: Die Tops und Flops sind in bewusster Reihenfolge aufgeführt. Was jeweils als erstes genannt wird, ist aus Sicht des jeweiligen Redakteurs also wirklich der beste Film des Jahres.
    Und was "Fight Club" betrifft: Auch wenn man manchmal schon versucht ist, Vergangenes zu korrigieren/optimieren - wenn wir anfangen würden, alle alten Rezensionen, die rückblickend nicht mehr als ganz würdig erscheinen, noch einmal neu anzugehen, dann wäre das eine ganz schöne Sisyphos-Arbeit. :-) Gerade bei solch einem alten Film ist das wohl nur bedingt sinnvoll, und bei "Fight Club" stimmt zumindest unbestreitbar die Bewertung. Es gibt genug Filme, die wir retrospektiv ziemlich anders bewerten würden. Die hätten im Zweifelsfall Vorrang beim "Nochmal rezensieren". ;-)

    Eine Bitte und eine Frage

    Hallo Herr Helmke, hallo Team,
    erstmal danke für eure tolle Arbeit dieses Jahr! Hat Spaß gemacht eure Rezensionen zu lesen.
    Da sie, Herr Helmke, es bzw ihn ansprachen: Haben sie nicht Lust, eine neue Rezension für Fight Club zu schreiben. Ich finde die damalige für den Film und eure Seite nicht würdig.
    Und meine Frage: Sind eure Top und Flops in Reihenfolge aufgeführt oder sind die Listen beliebig sortiert?

    Kommentar hinzufügen

    Freiwillige Angabe; die E-Mailadresse wird nicht angezeigt.
    • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
    • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
    5 + 13 =
    Diese einfache Rechenaufgabe ist zu lösen und das Ergebnis einzugeben, z.B. muss für 1+3 der Wert 4 eingegeben werden.
  • Business as usual - Der Filmszene-Jahresrückblick 2013

    Blickt man auf das Kinojahr 2013 zurück, fällt ins Auge, dass eigentlich fast nichts ins Auge fällt. Unerwartete Ausreißer nach unten oder oben gab es so gut wie keine, von daher war es wieder mal ein gutes Jahr für die Leute, die es berechenbar mögen. Betrachtet man das Kino aus Perspektive der Geschäftsleute in Hollywood, dann stellte 2013 quasi eine Konsolidierungsphase dar: Keine Experimente, keine Neuerungen, keine Innovationen, sondern Abschöpfen etablierter Erfolgsmodelle.

    Frank-Michael Helmke

    Top Ten

    http://www.imdb.com/list/s-7gyAeIgdY/

    Ich schließe mich dem obigen Kommentar an: Es gab schon bessere Jahre!

    Zelig’s Kinojahr 2013

    Glaube, so selten wie 2013, war ich seit einem Jahrzehnt nicht mehr im Kino: Kaum Highlights, ein paar ordentliche Filme, viel langweiliger Durchschnitt, eine unfaßbare Menge Schrott. So langsam kann mich das Kino mal. Viele herausragende TV-Serien lassen die Kinoware richtig schnarchig aussehen. Immerhin gab es doch das ein oder andere erwähnenswerte:

    Unangefochtene Spitzenplätze:

    DJANGO UNCHAINED
    GRAVITY

    Lohnenswert:

    SIDE EFFECTS
    THE MASTER

    Leider deutlich hinter den Erwartungen zurück geblieben:

    THE PLACE BEYOND THE PINES
    LINCOLN
    THE BROKEN CIRCLE
    PRISONERS
    KILLING THEM SOFTLY

    Besondere Erwähnung:

    BLAU IST EINE WARME FARBE
    mit einer herausragend intensiven Hauptdarstellerin, die den ganzen Film trägt.

    Das einzig Schöne an diesem wieder mal schlechten Kinojahr: die vielen wunderbaren Verrisse von filmszene. So hat alles Schlechte auch sein Gutes und extrem mäßige Filme wissen zumindest auf diese Art zu unterhalten.

    Bommel

    Bin dank Filmszene auch im letzten Jahr wieder gut durchs Kinojahr gekommen und habe zahlreiche Flops umschiffen können. Danke!

    2013 war auch bei uns eher wieder ein Serienjahr u.a. mit Breaking Bad-Finale, Dexter 7 und Boardwalk Empire. Die Kino-Highlights waren mal wieder rar. In positiver Erinnerung blieben

    - Gravity (optisches Spektakel und Weltraum-Feeling)
    - Zero Dark Thirty (ich liebe Jessica Chastain)
    - Silver Linings (bis auf das Ende originell und romantisch)
    - Oblivion (trotz magerer Story optisch und musikalisch toll, Making-Of sehenswert)
    - Stoker (nicht ganz rund, aber einzelne Szenen Oscar-verdächtig)
    - Flight (D. Washingon in der letzten Viertelstunde überragend)

    Auswahl einiger Enttäuschungen:
    - Die Unfassbaren. Totale Zuschauer-Verarsche mit Top-Darstellern auf Sparflamme. So etwas ist hier auch schon mal härter abgestraft worden (Die Vorahnung).
    - Iron Man 3. Die coolste Sau im coolsten Comic-Kostüm wird einfach nur noch gemolken. Kein Herz, keine Originalität. Sehr schade.
    - Star Trek: Into Darkness. Gute Action und Schauspieler. Story dürftig. Das ist für Star Trek wie auch das kommende Mickey Mouse Star Wars immer noch zu wenig. Da muss noch 'ne Schippe drauf gelegt werden.

    Die Vorschau auf 2014 macht nicht unbedingt Lust aufs Kino: Transformers 4, Spider-Man 2 (5), Expendables 3, X-Men wasweißich, 300 Teil 2 und wieder jede Menge Nazis.

    Trotzdem ein schönes neues Jahr! :)

    Kinojahr 2013

    Meine Top-Ten:
    1. Django unchained
    2. Oh Boy
    3. Inside Llewiyn Davis
    4. Blue Jasmine
    5. Liberace
    6. Frances Ha
    7. Venus im Pelz
    8. The broken Circle
    9. Gravity
    10. Prisoners

    Richtig ärgerlich und enttäuschend waren für mich nur: Elysium und Take this Waltz

    -o-

    TOP:

    1. Inside Llewyn Davis
    2. The Master
    3. Only Lovers Left Alive
    4. Gravity
    5. Der Geschmack von Rost und Knochen

    FLOP:

    1. Der Hobbit: Smaugs Einöde
    2. Django Unchained
    3. Gangster Squad
    4. Oblivion
    5. (beliebigen Instant-Blockbuster einfüllen)

    Immer wieder schön mit einem

    Immer wieder schön mit einem Jahr abzurechnen. Zwar scheint es mir, dass ich jedes Jahr enttäuscht bin, aber offenbar gewöhnt man sich daran, denn zumindest bin ich nicht zornig enttäuscht (was wiederum die oben genannte These der geringen Ausrisse in Positive o. negative bestätigen würde)

    Top-Ten:

    Gravity
    Best Offer
    Worlds End
    +1
    Elysium
    Monster Uni
    The Master
    Europa Report
    Pacific Rim
    Upside Down

    Flop Five

    Now you see me
    Movie 43
    Stirb Langsam 5
    Iron Man 3
    Der Hobbit 2

    Leider NOCH nicht gesehen/weitere Hoffnungen:
    The Congress, Blau ist eine warme Farbe, Enders Game, Inside Llewyn Davis

    Spontane Vorfreude für 2014:
    Walter Mitty, Her, Out of the furnace, X-Men - Day of future past, Knights of Badassdom

    Before Midnight...

    Haben die meisten von euch Richard Linklater's Meisterwerk nicht gesehen oder wie kann es sein, dass ein Film mit einem Metascore 94 nur in 2 Top Ten Listen vorkommt und im Text nicht einmal erwähnt wird?

    Aus meiner Sicht, knapp vor Gravity, der Film des Jahres!

    Ansonsten aber (mal wieder) ein eher enttäuschendes Filmjahr mit viel zu viel Durchschnittsware aus der Traumfabrik.

    Frohe Weihnachten
    Hollins

    Kommentar hinzufügen

    Freiwillige Angabe; die E-Mailadresse wird nicht angezeigt.
    • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
    • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
    13 + 4 =
    Diese einfache Rechenaufgabe ist zu lösen und das Ergebnis einzugeben, z.B. muss für 1+3 der Wert 4 eingegeben werden.
  • Ein Nachruf auf Roger Ebert (18.06.1942 - 04.04.2013)

    Roger EbertDie Welt hat ihren größten, besten und wichtigsten Filmkritiker verloren. Roger Ebert hat über Jahrzehnte den Blick von Millionen von Menschen auf die Filme, die sie sahen, beeinflusst. Und ich bin glücklich sagen zu können, dass ich einer von ihnen bin.

    Frank-Michael Helmke

    Ebert

    Ohne Ebert wären unzählige Filmperlen an mir vorbeigegangen. Seine Kritiken haben mir eine andere Sicht auf Filme gegeben und seine Leidenschaft war in jeder Zeile zu spüren.

    Zuletzt hat mich seine Krankheit geschockt, wie auch beeindruckt, angesichts seines Eifers und Lebenswillens.

    Ein schöner, persönlicher Nachruf.

    Und ich bin durch Ozan1000

    Und ich bin durch Ozan1000 auf Roger Ebert und Filmszene.de aufmerksam geworden und ich lese seit her alle Filmkritiken ausschließlich hier.

    Roger Eberts Arbeiten waren sehr amüsant. Er konnte selbst noch gute Filme noch richtig runter reißen. Hingegen konnten die Filmszene Rezensenten eher mäßige Filme noch schön reden. Beide jedoch mit enormer Überzeugungskraft.

    Doch ohne Ebert, Filmszene.de und Ozan1000 wäre so manches kleines Filmjuwel an mir vorbei gezogen.

    Danke an Ebert für den prägenden Einfluss.

    Meine Eberts

    Ich lese seit Anbeginn von Filmszene hier mit, alle paar Sonnenfinsternisse gebe ich auch mal einen Kommentar ab ( "Schatten der Wahrheit", anyone) und bin erst durch Herrn Helmke damals auf Roger Ebert aufmerksam geworden.

    Sogar als ich vom Tode Roger Eberts erfuhr, musste ich instinktiv an Filmszene und insbesondere an Herrn Helmke denken.
    Dieser Nachruf ist so klasse geschrieben, dass ich nun nicht mehr traurig über Eberts Tod bin. Ich freue mich vielmehr auf das, was er uns Filmliebhabern hinterlassen hat:
    Filmrezensionen mit Herz von Filmliebhabern mit Herzblut.

    Für mich speziell haben der harte Kern der Filmszene-Kritiker, von Herrn Helmke, über Staake bis hin zu Robrahn, eine ähnliche Wirkung gehabt, wie auf sie Roger Ebert.
    Mission erfüllt, die Trauer weicht der Freude.

    Danke für Ihre Zeilen
    Gruß
    ozan1000@web.de

    Kommentar hinzufügen

    Freiwillige Angabe; die E-Mailadresse wird nicht angezeigt.
    • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
    • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
    7 + 11 =
    Diese einfache Rechenaufgabe ist zu lösen und das Ergebnis einzugeben, z.B. muss für 1+3 der Wert 4 eingegeben werden.
  • Der Filmszene-Jahresrückblick 2012

    Geschäftsleute hassen das Film-Business. Geschäftsleute lieben es, Kosten und Einnahmen möglichst genau vorausberechnen zu können. Das gibt Kalkulationssicherheit und einen seriösen Businessplan. Wenn ich soundsoviel in die Entwicklung und Herstellung eines Produkts investiere, wird es eine bestimmte Qualität erreichen, die mir einen soundso hohen Verkaufspreis erlaubt, und mit einem soundsohohen Marketing-Budget kann ich dann vermutlich soundso viele Kunden erreichen und soundso viel einnehmen, um am Ende einen Gewinn zu erwirtschaften.

    Frank-Michael Helmke

    HUHU!

    Was war denn da noch für ein kleines Meisterwerk: Ach ja!

    Cloud Atlas!!

    ...!

    Yeah!

    1. Moonrise Kingdom
    2. Drive
    3. Beast of the Southern Wild
    4. Life of Pi
    5. Young Adult
    6. Looper
    7. The Descendants
    8. Argo
    9. Prometheus (die erste Stunde)
    10. - (mehr fällt mir nicht ein... ein mageres Jahr)

    Aaargh! (Mehr aus Enttäuschung, als im Sinne von "schlecht")

    1. Der Hobbit
    2. The Dark Knight Rises
    3. Dark Shadows
    4. Verblendung
    5. Prometheus (die zweite Stunde)

    2012

    Die Listen hier sind durchzogen von Filmen, die eigentlich schon 2011 gestartet sind, nur eben nicht in Deutschland. Hier mal eine mit (guten) Filmen / Dokumentationen, die wirklich alle von 2012 sind:

    - Jiro Dreams of Sushi
    - Samsara
    - Compliance
    - Dredd
    - Life of Pi
    - Moonrise Kingdom
    - End of Watch
    - Tim & Eric's Billion Dollar Movie (ok, mehr oder weniger nur des Titels wegen ;-))
    - Chronicle
    - The Pirates! Band of Misfits

    Die meisten Dickschiffe von diesem Jahr litten fast alle unter unberechtigter Überlänge oder kamen schlicht nicht übers Mittelmaß hinaus.

    Kinoauswertung 2012

    Meine Top 5 sind:
    1. Drive
    2. Moonrise Kingdom
    3. Looper
    4. Skyfall
    5. Beasts of the Southern Wild

    Lobende Erwähnung:
    6. The Grey
    7. Cabin in the Wood
    8. Ides of March
    9. Sleep Tight
    10.Prometheus

    Enttäuscht hatten:
    The Dark Knight Rises, Dame, König, As, Spion,Moneyball, Lachsfischen im Jemen

    Ich bewerte mein Kinojahr

    Ich bewerte mein Kinojahr 2012, also alle Filme, die ich 2012 zum ersten Mal im Kino (nicht auf DVD, im Flugzeug oder aus "anderen Quellen") gesehen habe. Egal ob im normalen Kino, in der Sneak oder auf Festivals. Aber nur reguläre Kinostarts.
    1. We Need to Talk About Kevin
    2. Argo
    3. Cabin in The Woods
    4. The Dark Knight Rises
    5. Liebe
    6. Ruby Sparks
    7. 7 Psychos
    8. Ralph reichts
    9. Life of Pi
    10. Looper
    Wow, jetzt wo ich die Liste erstelle, sehe ich erst, wie stark dieses Jahr in der Breite wirklich war! Die Plätze 2-9 sind so dicht beianander, dass sich vieles je nach aktueller Stimmung ändern kann...
    Und es gibt noch mehr Filme, die in einer solchen Top10-Liste gut aufgehoben wären...
    Daher hier noch die Kategorie
    Filme, die haarscharf an der Top10 vorbeigerauscht sind und es in den meisten anderen Jahren geschafft hätten:
    Drive, The Avengers, Descendants, Ziemlich beste Freunde, Moonrise Kingdom
    In der Spitze finde ich das Jahr übrigens nicht ganz so gut.
    "We Need to Talk About Kevin" ist klasse, kommt aber nicht an "Gott des Gemetzels" (2011), "Inception" (2010), "Inglorious Basterds" (2009), "The Dark Knight" (2008) heran...
    Ansonsten noch " sehr gut", dieses Jahr:
    The Grey, Killer Joe, Violet & Daisy, Der Diktator, Der Verdingbub, Michael, Chronicle, Heiter bis wolkig, Dame König As Spion, Verblendung, Hugo Cabret
    Ansonsten noch "gut" dieses Jahr:
    Der Hobbit, Crashkurs, Chico & Rita, Savages, Die Tribute von Panem - The Hunger Games, Martha Marcy May Marlene, Sleep Tight, Türkisch für Anfänger, ParaNorman, Fast Verheiratet, Best Exotic Marigold Hotel, Der Aufsteiger, Der Vorname, Cloud Atlas, Iron Sky, Eden, End of Watch
    Ansonsten noch "ok", dieses Jahr:
    Total Recall, Hasta la Vista, Young Adult, The Expendables 2, J. Edgar, Ted, The Amazing Spiderman, 21 Jump Street, Sons of Norway, Die Qual der Wahl, The Artist, Chinese zum Mitnehmen, The Raid, 96 Hours - Taken 2, Beasts of the Southern Wild, Premium Rush, Ice Age 4 - Voll verschoben, Hotel Transsilvanien, Dark Shadows, Offroad, Russendisko, Das Schwergewicht, Safe - Todsicher, Und wenn wir alle zusammenziehen?, Switch - Ein mörderischer Tausch, Doomsday Book - Tag des jüngsten Gerichts, James Bond 007 - Skyfall, American Pie - Das Klassentreffen
    Ansonsten noch "schlecht" dieses Jahr:
    Mann tut was man kann, Rubbeldiekatz, Ein riskanter Plan, Prometheus, Project X, Die Kunst zu lieben
    Ansonsten noch "absolut grottig" dieses Jahr:
    Totem, Cosmopolis, Evidence - Überlebst du die Nacht?
    Enttäuschungen:
    Promotheus: Mehr als "ganz gut" hatte ich gar nicht erwartet. Er hatte dann sehr gute Bilder, aber eben nicht mehr. Entsprechend ganz klar eine Enttäuschung.
    Cosmopolis: Ich hatte gar keine richtige Erwartung, aber so furchtbar langweilig und schlecht/verschwurbelt hätte ich diesen Film nicht erwartet.
    Young Adult: Nach Juno und Up in the Air hab ich mich auf einen Top-Film eingestellt. Leider war das beste für mich die Rolle von Patton Oswalt. Fand den Film nicht allzu gut...
    Project X: Hatte zumindest was lustiges, wenn auch niveauloses erwartet. Lustig war es aber selten.
    Ted: Die erste Hälfte (oder nur erste halbe Stunde? Weiß nicht mehr), als sich der Film auf das konzentriert was er kann, nämlich Witze, war sehr geil. Dann versucht der Film plötzlich eine Geschichte zu erzählen (das ganze Entführungszeugs und die Beziehung von Kunis + Wahlberg, die ja vorher schon nervt). Und da er das überhaupt nicht kann, ist das nicht gut. Da derweil aber auch viel weniger Humor eingesetzt wird, leidet der Film extrem am zweiten Teil. Schade...
    J. Edgar: Von Clint Eastwood mit einem guten Trailer, einem interessanten Thema und einem guten Hauptdarsteller hatte ich einen Klasse-Film erwartet. War leider unspannend und teilweise verworren. Nur durchschnittlich.
    The Artist: Ja, ganz nett war er schon. Und einige einzigartige Ideen waren dabei. Aber ein Meisterwerk? Für mich nicht!

    Lustigstes Kino-Erlebnis 2013: Totem beim Max-Ophüls-Festival: Ein absurd schechter Film, mit Schauspielern, die nicht gut waren, Drehbuch-Ideen, die in ihrer Verrücktheit eine Mischung aus Monty Python, Mitten im Leben und Fieberträumen eines geistig Verwirrten boten, dabei aber ernstgemeint waren! Und die Leute haben den Film ernsthaft angeschaut und gut gefunden! Irgendwann ist es aus einem von uns herausgeplatzt und dann waren alle Dämme gebrochen und wir waren alle nur noch im Lachen. Das war der größte Lachflash, den ich seit langem hatte!

    Wird noch nachgeholt:
    Men in Black 3
    Merida
    Die Piraten - Ein Haufen merkwürdiger Typen
    Auf der Suche nach einem Freund für das Ende der Welt
    Die eiserne Lady
    Shame
    Das Bourne Vermächtnis
    John Carter
    Die Vermessung der Welt
    Barbara
    My Week with Marylin
    Unser Leben
    Starbuck
    Die vierte Macht
    Das Turiner Pferd
    Take Shelter

    Wo geht die Reise...

    ... für das Kino hin?
    Hoffentlich bleibt neben den Melkmaschinen der leidigen Fortsetzungen noch Platz für Filmkunst und neue Ideen.

    Meine Top 5 für 2012:
    - Die Prinzessin von Montpensier (zwar von 2010, habe ihn aber erst dieses Jahr im Kino gesehen)
    - Die Königin und der Leibarzt
    - Argo
    - Ziemlich beste Freunde
    - Merida

    Flop 3:
    - Cold Blood
    - Die eiserne Lady
    - Dame, König, As, Spion

    Meine Top 10 ...

    http://www.imdb.com/list/TnOyCaqddJo/?publish=save

    In diesem Sinne vielen Dank für diesen Abschluss des Jahres und die anderen lesenswerten Beiträge! :-)

    Bommel

    Danke Filmszene für 2012, auch dieses Jahr wurde ich von euch wieder gut durch die Filmlandschaft geführt :)

    Gab es die letzten Jahre zumindest einzelne Highlights (Slumdog Millionaire, Tödliches Kommando, Black Swan), finde ich für 2012 keinen Film, welchem ich das Prädikat "Meisterwerk" geben könnte.

    Gut unterhalten haben mich:
    - Drive
    - Looper
    - Skyfall
    - Warrior
    - Avengers

    Die für mich brutalste Enttäuschung war für mich The Dark Knight Rises. Nach dem zweiten Teil mit Heath Ledger in seiner letzten Rolle hätte man den dritten Teil wohl doch streichen sollen. Ähnlich verhält es sich mit dem Hobbit. Der allergrößte Schund des Jahres war jedoch Schneewittchen mit Julia Roberts.

    Wie hier bereits geschrieben, sind es vernünftige Serien aus den USA, die einem die unoriginellen und anspruchslosen Kinofilme vergessen lassen. Breaking Bad, Dexter, Game of Thrones etc.

    Frohes Neues

    Alle Jahre wieder

    Alle Jahre wieder ein schön zu lesender Abschluss des Kinojahrs und die lang erwarteten Top 10 und Flop 5.
    Was die Build-in-Publikum-Filme angeht würde ich selbst "Ted" dazu zählen. Für Fanboys von Ameican Dad, Family Guys und Robot Chicken (zu denen ich mich ganz klar zähle) ist der Name Seth MacFarlane quasi schon Grund genug den Film zu sehen. Somit bringt der FIlm eine nicht zu unterschätzende Build-in TV-Gemeinde mit. Aus diesem Grund wurde ja auch mit den Schlagworten "vom FamilyGuy Erfinder" geworben.
    Aber das sind letztlich Haarspaltereien. Wenn man so will ist selbst meine größte Perle des Kinojahres "Moonrise Kingdom" mit Build-in-Publikum versehen, da Wes Anderson für eine kleine Fangemeinde wiederum Zugpferd genug ist... (ok ok ich bewege mich auf dünnem Eis. Belassen wir es dabei). Den Geringen Finanziellen Erfolg hierzulande schiebe ich jedoch nicht zuletzt auf die Veröffentlichungsstrategie. Mir war es nur unter Anstrengungen möglich den Film überhaupt im Kino zu genießen. Laufpublikum konnte er in meiner Region definitiv nicht mitnehmen.

    Leider auch "Alle Jahre wieder" folgender Satz aus meinem Munde:
    Was ein schwaches Kinojahr!

    Viele Filme die konsumiert werden konnten, wenige Filme die langanhaltend im Gedächtnis blieben.
    Für alle die es interessiert (und noch mehr, weil ich einfach gerne darüber nachgrübbel)
    Hier meine Top 10 und Flop 5

    TOP 10
    1. Moonrise Kingdom (unangefochten!)
    2. Warrior
    3. Young Adult (nachhaltig beeindruckend, weil konsequent gegen die Erwartunghaltung und ohne Klischee-Ende)
    4. Avengers (Popcornkino aber in Perfektion)
    5. The Grey (ich unterstütze nicht ide Darstellung des "bösen Wolfs" davon ab aber intensiv und packend)
    6. Cloud Atlas (Nicht jeder Handlungsstrang perfekt, aber insgesamt beeindruckend vielseitig)
    7. Cabin in the Woods (Genreperle)
    -------------------------------------------------------------------------------------------------
    8.- 10. Hier streiten sich Filme um die Plätze die eigentlich nicht mehr als eine lobende Erwähnung (Danke an meinen Vorredner für die Idee) verdient haben. Leider gab das Kinojahr keine 10 wirklich guten Filme her.

    Lobende Erwähnungen:
    Tribute von Panem
    Looper
    Chronicle
    Ziemlich beste Freunde

    Flop 5:
    1. Man with the Iron Fists (unterirdisch)
    2. Dark Knight Rises (enttäuschend und voller ärgerlichem Blödsinn)
    3. Total Recall (vollkommen unnötiger Mumpitz)
    4. Prometheus (ähnliche Probleme wie Dark Knight Rises)
    5. Zorn der Titanen (ähnlicher Rotz wie Platz 1.)

    Zum Schluss noch die Filme die ich nicht sehen konnte, welche aber mit großen Erwartungen verknüpft sind/waren:

    Shame
    Argo
    Ralph reichts
    The Hunter
    Die Vermessung der Welt

    und zwei Filme die ich bis heute nicht beurteilen kann, weil sie mir überhaupt nicht gefallen haben, aber trotzdem definitiv nicht "schlecht" waren:
    The Artist
    Drive

    In diesem Sinne:
    Auf ein neues, bessere Kinojahr 2013

    Gute Zusammenfassung des Jahres

    Mich wundert es das Grey so großen Anklang gefunden hat, werde ihn mir doch einmal anschauen müssen.
    Meine Liste dieses Jahr wäre:
    ungeordnet:
    TDKR
    Abraham Lincoln( ist zwar in Deutschland noch nicht draußen, aber Daniel Day Lewis einfach ein Schauspiel gott!)
    Drive
    Shame
    Argo
    Looper
    Avengers
    Skyfall
    Wreck it Ralph
    moneyball
    Warrior

    Flops
    Hobbit
    Ted
    Tribute von Panem
    Battleship(schlimm genug das mich meine Freunde breitgetreten haben diesen Rotz anzuschauen)

    gab sicher noch mehr, aber wohl schon verdrängt.
    Django, Abraham lindoln und der große gatsby kommen bei uns ja erst nächstes jahr ins Kino, könnte man als Randnotiz noch erwähnen.

    Vielen Dank für die Zusammenfassung

    Top 10:

    1. Drive
    2. Killing them softly
    3. Der Hobbit
    4. Shame
    5. Moonrise kingdom
    6. Take shelter
    7. The grey
    8. Moneyball
    9. Skyfall
    10.Dame, König, As, Spion

    Lobende Erwähnung:

    1. Looper
    2. Savages
    3. Cabin in the woods
    4. Verblendung
    5. The dark knight rises

    Flop

    1. The descendants
    2. The artist

    Habe allerdings weder Pieta, Liebe, Life of Pi oder Beasts of the southern wild gesehen. Bisher.
    2.

    French Muffin

    Where is Argo in your lists ???
    I have not seen all your top ten movies but for sure Argo should be in it !!! a bit disappointed here...
    It is in my top five... even maybe my first... well, we cannot all agree.

    Zeligs Top-Filme 2012

    Dieser Built-in-Film Trend ist wirklich das Grauen. Und dieses Filmjahr war es auch. Selten hatte man so wenig Grund ins Kino zu gehen. Zu einer Top-Ten reicht es deshalb gar nicht.

    Vier absolute Highlights gab es trotzdem:

    1. Drive
    2. Shame
    3. Liebe
    4. Take Shelter

    Ebenfalls recht lohnenswert:

    5. Ruby Sparks
    6. We need to talk about Kevin

    Wenn es gute Stoffe nicht mehr auf die Leinwand schaffen, bleiben glücklicherweise zumindest hervorragende TV-Serien auf DVD. BREAKING BAD oder THE WIRE sind herausragende Beispiele. Hier muß man auch nicht bangen, ob es der Film aufgrund der Verleihpolitik (zumal in der OV oder OmU Version) überhaupt in ein deutsches Kino schafft. Selbst in einer Großstadt wie Hamburg laufen viele Filme, die durchs Feuilleton rauschen noch nicht mal mehr an, oder wenn, zu unmöglichen Zeiten auf Mini-Leinwänden.

    Ja, eine gut geschriebene,

    Ja, eine gut geschriebene, informative Zusammenfassung. Ich freue micht trotz allem auf das Kinojahr 2013 - denn wie im Rückblick schon angeklungen: die besten Filme treffen Dich unerwartet.

    Schöne Jahreszusammenfassung!

    Schöne Jahreszusammenfassung! Ich persönlich halte ziemlich beste Freunde auch für einen "build-in" Film: Zwei grundlegend verschiedene Menschen-am Besten mit unterschiedlichen Hautfarben-freunden sich an...x-mal gesehen......ps. soweit ich weiß wurde Independence Day 3D gestrichen...

    Kommentar hinzufügen

    Freiwillige Angabe; die E-Mailadresse wird nicht angezeigt.
    • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
    • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
    2 + 1 =
    Diese einfache Rechenaufgabe ist zu lösen und das Ergebnis einzugeben, z.B. muss für 1+3 der Wert 4 eingegeben werden.
  • Komisch...

    Ich bin seit 1977 bekennender Kinofan. Und trotz meines *Hust* höheren Alters
    gehe ich 30 - 40 mal im Jahr ins Kino.

    2011 war es 40 mal.

    Komischerweise fällt mit immer wieder auf, daß man als Redakteur jeglicher Kino-
    zeitungen offensichtlich VERPFLICHTET ist, Mainstream zu hassen.
    Sei es um intelektuell zu wirken, sei es weil man halt in einem speziellen Umfeld
    unterwegs ist in dem Mainstream verpöhnt ist.

    Aber meine Top 5 traue ich mich erst gar nicht hier zu posten.

    Aber ich stimme zu, vieles war dieses Jahr einfach nur McDonalds Kino. Kurz verspeist
    und 2 Stunden später wusste man nicht mehr, was man gegessen hat.

    Unangenehm, fast schon schmerzhaft habe ich in Erinnerung:

    Sucker Punch, Bad Teacher, Wer ist Hanna ?, Rango und der unsäglich langweilige 4.1 Teil
    von Twilight (der einzige Film 2011 bei dem ich fast eingeschlafen wäre)

    Überrascht war ich übrigens von "Fright Night" der so vernichtende Kritiken hatte das ich
    fast nicht rein wäre. Eventuell lag es natürlich an den niedrigen Erwartungen.

    Zeligs List 2011

    Tatsächlich ein ähnlich schwaches Filmjahr wie schon 2010. Wobei man im Rückblick dann doch immerhin auf 10 einhalb lohnenswerte Filme kommt:

    Die beiden absoluten Top-Filme:

    Blue Valentine
    Black Swan

    Pertfekte Unterhaltung mit Niveau:

    Carnage
    The King’s Speech
    True Grit

    Beeindruckend:

    Take Shelter
    Tyrannosaur
    Nader und Simin
    Winter’s Bone
    Another Year

    Beeindruckend mit Abstrichen:

    The Tree of Life

    Hitliste

    Kann ich nur zustimmen. Der Beginn des Jahres war stärker als das Ende.
    Trotzdem hatte der Jahrgang wirkliche Höhepunkte:

    Top-Filme:
    127 hours
    True Grit
    Biutiful
    Cheyenne
    Die Haut, in der ich wohne

    Auch richtig gut bzw. beeindruckend:
    Nader und Simin
    The King's Speech
    Black Swan
    Planet der Affen
    Gott des Gemetzels
    Source Code
    Midnight in Paris

    Meine Flops:
    Tree of Life
    Herzensbrecher
    Freundschaft plus
    Beginners

    Bommel

    Schöner und treffender Rückblick. Tja, der "Wow-Effekt" der 3D-Filme ist langsam verflogen und kein Argument mehr, überteuerte Kinokarten für mittelmäßige Filme zu kaufen. Dieses Jahr haben wir vielmehr zahlreiche US-Serien konsumiert, die über das schlechte Kinojahr 2011 hinwegtrösteten. Neue Staffeln von Dexter, Breaking Bad etc. und die Vorfreude auf "Game of Thrones", "Boardwalk Empire" bspw. im nächsten Jahr. Nur Schade, dass der miserable Vertrieb/Ausstrahlung im TV und die Lizenzgeschichten hierzulande ein Import der DVDs nötig machen.

    Schöne Kinorlebnisse zum Jahresbeginn:
    Black Swan
    Tron
    127 Hours

    Solide Filme:
    True Grit
    Source Code
    The Kings's Speech

    Besser als erwartet:
    Tucker & Dale vs. Evil
    Thor
    Ohne Limit

    Peinlich:
    Der Plan
    The Rite
    Hangover 2

    Kommentar hinzufügen

    Freiwillige Angabe; die E-Mailadresse wird nicht angezeigt.
    • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
    • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
    7 + 10 =
    Diese einfache Rechenaufgabe ist zu lösen und das Ergebnis einzugeben, z.B. muss für 1+3 der Wert 4 eingegeben werden.
  • Ein Hauch von Hollywood: Ein Nachruf auf Bernd Eichinger (11.04.1949 - 24.01.2011)

    Kino-Deutschland trauert um seine größte Lichtgestalt. Und der Vergleich mit dem Kaiser des Fußballs ist sicher nicht zu klein gegriffen, denn niemand hat das hiesige Kino in den letzten 30 Jahren so sehr geprägt wie Bernd Eichinger, Deutschlands größter, wichtigster und mächtigster Film-Produzent.

    Frank-Michael Helmke

    Eichinger hat mit die besten deutschen Filme aller Zeiten (Der Untergang ect.) - aber auch den letzten Schrott (siehe Bushido Film)
    Am besten sind meiner Meinung nach die "Underground" Komödien wie:

    "666 - Traue keinem mit dem du schläfst" (eine herrrlich verwirrende "Faust" Adaption)

    oder "Die Nacht der lebenden Looser" (wahnsinnig witzige und einfallsreiche Zombie-Teenager-Komödie)

    Deutsches Kino zum Schlapplachen, sowas ist echt selten!
    Danke Bernd Eichinger

    Mal ehrlich, ein Loch in die Filmwelt reißt sein Tod nicht - in die deutsche Filmwelt aber allemal, jedoch nicht weltweit. Auf die Resident Evil Filme hätte man gut und gerne verzichten können. Und auch auf die ganzen deutschen Komödien. Die Romanverfilmungen waren seine Höhepunkte. Aber auch nur, weil er ein gutes Team hatte. Die Regie hat ja er bei den ganz großen Titeln nie gemacht.

    "Der Name der Rose" war wirklich ein fantastischer Film und ebnete Sean Connery den Weg als begnadeten Charakterdarsteller. Und nicht zu vergessen, der noch unbekannte Chritian Slater. Da hat Eichinger wirklich ins Schwarze getroffen. Der weitere Produzentenweg war dann eher durchwachsen. Aber mit 61 stirbt man in der heutigen Zeit viel zu früh. Schade eigentlich.

    filmisch jetzt nicht so wichtig, für deutschland sicherlich ein bedeutender mann... aber was wichtiger ist, leider viel zu früh und überraschend gestorben.

    Tom Gerhardt's "Meisterwerk" heißt übrigens "Voll Normaaal"...

    Na ja, für mich ist dieser Bericht mal wieder das typische Beispiel von kritiklosem Hochjubeln nach dem Tod.

    Dieter Bohlen wird nach seinem Tod wahrscheinlich als größter deutscher Musiker bezeichnet...

    Als wirklicher Filmliebhaber sollte man wohl nicht trauern...

    Trotzdem natürlich zu früh verstorben! (und dann auch noch die Superbullen als letzter Film ;-)

    geschäftstechnisch gesehen wichtig, menschlich gesehen fragwürdige person...

  • Das Ende ist der neue Anfang (aber warum bloß?)

    Eine Unsitte breitet sich aus auf den weltweiten Kinoleinwänden, und niemanden scheint es zu stören. Nirgendwo regt sich Protest und kaum jemand scheint überhaupt eine Meinung dazu zu haben, dass dem Publikum Stück für Stück ein Jahrzehnte lang lieb gewonnenes Ritual immer öfter vorenthalten wird. Die Rede ist vom Vorspann, auf englisch auch "Opening Credits" genannt, in denen zu stimmungsvoller Musik das produzierende Studio stets stolz präsentierte, wie das folgende Werk heißt, wer darin mitspielt und wer es geschrieben und inszeniert hat.

    Volker Robrahn

    Ich persönlich trauere dem "klassischen" Vorspann, wie man ihn bis ca. 1980 fast standardmäßig in jedem Film kannte, keinesfalls nach: das war damals eine Art "Nachspann vor dem Film", bei dem man sich minutenlang von scrollenden Namen auf einem statischen Bildschirm berieseln lassen durfte, während dazu die Titelmelodie dudelte.
    Nee, das muss wirklich nicht sein! Künstlerisch ausgestaltete Vorspann-Szenen a la "James Bond" sind da schon willkommener, sind aber meines Erachtens auch nicht wirklich unverzichtbarer Bestandteil eines Films. Beim Theater wird vor dem Stück ja auch nicht erst groß die Darstellerriege samt Titel noch einmal vorgestellt - man weiss doch wohl ohnehin, in welchem Stück man sich befindet, oder?

    Ich bin übrigens bekennender Abspann-bis-zum-Ende-Anseher - zum Leidwesen von Kinobediensteten, die das Müllchaos der anderen Besucher beseitigen wollen, aber bis zum Abzug des letzten Gastes warten müssen. Für mich ist der Abspann tatsächlich fester Bestandteil eines Films, und darf auch nicht fehlen.

    Ich bin einer der wenigen, die sich über einen kurzen oder gar keinen Vorspann freuen. Der Vorspann war früher für mich selten interessant, eher langweilig und immer viel zu lang. Man darf sich gerne mal selbst testen und bei YouTube nach "Stargate Movie - Opening Titles" suchen - mein persönlicher Alptraum-Vorspann.

    Vielen Dank für diesen unterhaltsamen Gedankenfaden, Herr Robrahn. Ein Vorspann ist ein gestalterisches Mittel, der Buchdeckel oder Rahmen eines Films. Und manchmal ist es nicht gelungen, diesen fortzulassen.

    Ich stimme allerdings nicht zu, dass die fehlenden Opening Credits ein "plötzlich" auftauchendes Phänomen seien. Die Filmmode nagt vielmehr seit mindestens vier Jahrzehnten an den OC und verdrängt sie immer weiter. Man sollte da differenzieren: Das Fehlen der Nennung Mitwirkender am Filmbeginn erodiert schon lange. Was in letzter Zeit etwas stärker zugenommen hat, ist das Fehlen der Titeleinblendung zu Filmbeginn.

    Der erste Film, bei dem ich bewusst wahrnahm, dass ja Titel und Credits am Anfang fehlten war ... Last Action Hereo (1993) - und da hatte es einen Kontext zum Thema des Films.

    Siehe auch:
    http://www.imdb.com/keyword/no-opening-credits/
    http://www.imdb.com/keyword/no-title-at-beginning/

    @Neo: Ja ja, die Bevormumndungsversionen "härterer" Filme für Erwachsene. Da wird der "mündige" Bürger so richtig für voll genommen. Gut dass es da so Versandhäuser wie medienversand.at gibt...
    In Österreich hat man wohl weniger Angst vor Axtkillern *grins*...

    Da hast du recht hexi die bewertungen hier in deutschland sind auch nciht viel besser. aber noch schlimmer als das die studios ihre werke zerschnippeln um eine FSK 12er fassung oder PG13er fassung zu bekommen finde ich, dass in deutschland auch erwachsenen vorgeschrieben wird was sie gucken dürfen. das überhaupt filme die ab 18 sind indiziert werden oder nur geschnitten veröffentlicht werden finde ich höchst bedenklich. der "jugendschutz" hört doch an der stelle auf an der FSK18 auf eine DVD oder kinofilm gestempelt wird. warum überlässt man es den mündigen bürgern nicht was sie sehen oder nciht sehen wollen?

    ...und wo weichen diese "absurden" Altersfreigen so sehr von "unserer" FSK ab? Sind die FSK-Freigaben wirklich so viel "besser" oder "angemessener"?
    Man denke auch hier nur mal an das "FSK12, aber mit Mami oder Papi doch schon ab 6"-Gedönse.
    In dieser Sache ist das böse amerikanische Altersfreigabesystem in sich schon mal wesentlich besser aufgebaut. Auch sind die Altersfreigabestufen dort wesentlich näher am tatsächlichen geistig-seelischen Entwicklungsstand der Altersgruppen orientiert.
    Der "Reifesprung" zwischen dem 16. und 18. Lebensjahr ist z.B. kaum noch erwähnenswert, wohl aber der zwischen dem 12. und 16. Lebensjahr.
    Damit kommt das amerikanische System mit der Abstufung 13, bzw. 17 der Realität wesentlich näher.
    Eine Neustrukturierung der FSK-Freigaben sollte hierzulande vielleicht mal ernsthaft in Erwägung gezogen werden. Die Alterstufen 0, 6, 10, 14 und 18 wären beim heutigen Stand der Dinge wesentlich realistischer.

    Aber da bei beiden Systemen (aus was für Gründen auch immer) trotzdem immer wieder fragwürdige Entscheidungen getroffen werden, ist es eigentlich auch egal...

  • Rebel With A Cause: Zum Tod von Dennis Hopper (17.05.1936 - 29.05.2010)

    Als der Krebs kam, begrüßte Dennis Hopper ihn, wie er alles und jeden begrüßte, was ihn nervte: mit ausgestrecktem Mittelfinger. Es ist nicht überliefert, wie er dem Tod, der ihn in der Nacht zum letzten Samstag (29. Mai) in seiner Villa in Los Angeles ereilte, gegenübertrat, aber man darf sich vorstellen, dass er ihm ein paar gepfefferte Worte entgegengeworfen hat.

    Simon Staake

    Ja, ich durfte den wahren D. Hopper in Blue Velvet kennen- und lieben lernen. Auch und vor allem Dank ihm ist dies mein Lieblingsfilm. Danke sehr und Rip.

    RIP Dennis!

    War einer der Unbequemen, und schon allein deshalb, für mich einer der Besten. Danke das auch Texas Chainsaw 2 Erwähnung findet. Dieser völlig unterschätzte Film wird ja gerne unterschlagen. Hoppers Tod - auch wenn absehbar - hat mich sehr bewegt. Mehr möchte ich gar nicht schreiben.

    Ein sehr schöner Nachruf, auf einen grandiosen Schauspieler. Danke dafür.

    Danke für all die wunderbaren Filme! Außer "Super Mario Bros."... ;)
    Rest in peace, Dennis!

    R.I.P. - Du warst klasse, Dennis ...

    Tschüss Dennis, und VIELEN DANK für Easy Rider. Wer schon mal gegen eine Wand von Holzköpfen gerannt ist, versteht diesen Film sehr gut.