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The Expendables 3 - Bericht von der Pressekonferenz in Köln

exp plakatThe Expendables 3 – Hollywood-Legenden in „Cologne“,  der Stadt, „die so gut riecht“ (Sylvester Stallone)

 

Größer (mehr Actionhelden), lauter (mehr Panzer, Waffen, Hubschrauber, „GEBALLERE“ wie ich sagen würde), länger (über 2 Stunden) und vor allem jünger lautet das  Motto des dritten Teils von „The Expendables“. Der  28- jährige Kellan Lutz (Twilight Saga) war jedoch der einzige der  neuen „jungen“ Expendables, der sich am 6.8.2014 zusammen mit Rocky- Legende Sylvester Stallone, „Zorro“ Antonio Banderas, dem „Transporter“ Jason Statham, „Blade“ Wesley Snipes und Produzent Avi Lerner zur Pressekonferenz im 5 Sterne-Hyatt-Hotel anlässlich der Premiere am Abend in Köln einfand.

Für Lutz, den die meisten als energiegeladen Emmet Cullen aus der Twilight Sage kennen dürften, ging mit der Rolle ein Traum in Erfüllung, auf den er Jahre warten musste, da seine Rolle im ersten Teil gestrichen wurde. „Jeden Tag mit den ganz großen Schauspielern mit Waffen zu spielen, einfach jeden Tag Spaß und nicht das Gefühl haben, zu arbeiten“ sei das Beste am Dreh für ihn gewesen. Die Chancen stehen zudem nicht schlecht, dass er eines Tages Stallones Nachfolge  als Anführer der Expendables (in den angeblich zig von Avi Lerner geplanten Fortsetzungen) antreten könnte, denn bereits in diesem Teil steht das „alte“ Team kurz davor sich zur Ruhe zu setzen, doch „ich lebe noch“ betonte Lutz nachdrücklich.

Dass  ein Actiondreh durchaus tödlich enden kann, hätte Jason Statham - der ja bekannt dafür ist die meisten seiner Stunts selbst zu machen -  beinahe am eigenen Leib erfahren als bei einer Stuntprobe die Bremsen seines 3t  LKWs versagten und der daraufhin ins Schwarze Meer stürzte. Glücklicherweise konnte sich Statham rechtzeitig aus dem türlosen Truck ins Wasser retten. „In dem Moment, merkst du, wer deine wahren Freunde sind. Als ich auftauchte und mich umsah, ob Sly ins Wasser springt, um mich zu retten, stand er einfach nur da mit seinem iPhone.“

pk 1„Für den Fall, dass er es nicht geschafft hätte“ witzelt Stallone, fügt aber ernsthaft hinzu, dass Unfälle bei Actiondrehs leider keine Seltenheit sind, aber für ihn einfach „Teil des Spiels“. Snipes untermauert diese Abgebrühtheit mit einer Imitation von Stallones Reaktion als Statham im Wasser landete: „Das erste was Stallone den Kameraleuten zurief war -Habt ihr das? Was tut ihr da drüben, ihr sollt hier sein und das filmen. Ich flipp gerade total aus, das ist verrückt!“ Neben diesem emotionalen Ausbruch, verhielt sich Wesley Snipes, der Stathams Charakter Chris als messerwerfender Dr. Death im Film Konkurrenz macht, eher betont ruhig, ebenso wie Produzent Avi Lerner. Für Witz und Charme sorgte Antonio Banderas nicht nur im Film ( von dessen Dreh er nur Positives zu berichten wusste, sondern auch auf der Pressekonferenz. Stallone meinte (mehr oder weniger ernsthaft), dass er den bestätigten vierten Teil auch gerne vertrauensvoll in Banderas Hände legen würde, sollte er sich von der stressigen Arbeit hinter der Kamera (die er damit verglich passende Schuhe für ein Kleid zu finden,) zurückziehen.

Die weiblichen Journalistinnen interessierte vielmehr brennend, ob im nächsten Abenteuer neben Ronda Rousey mit noch mehr Frauenpower zu rechnen sei. Für Stallone war es bereits in diesem Teil ein wichtiges Anliegen von den (aus dem ersten Teil) „zu rettenden Frauen“ zu der „andere rettenden Frau“ zu kommen und er hätte liebend gerne mehr davon, ansonsten wäre es schließlich so als schaue man „einen Footballteam zu. Irgendwann hat man die vielen Männer auch mal über.“

pk 2Das Drehen selbst hat Stallone noch lange nicht über, „schließlich laufen viele Schauspieler erst im Alter zur Hochform auf“. Weil das Gehirn aber die ganze Zeit beim Drehen auf Hochtouren läuft, entspannt er sich privat am liebsten in aller Ruhe mit seinen Kindern vor dem Fernseher „wenn so viel Liebe in der Luft ist. Wie als Jason im Film den Kopf auf meine Schulter legt. Ok, nicht genauso. Ich weiß ja auch gar nicht, was ich davon halten soll, dass Arnold Schwarzenegger mir dauernd Rosen schickt Bei so vielen harten Kerlen durfte als Abschluss die Frage, was sie denn schwach mache, natürlich nicht fehlen, auch wenn die Antwort „Im realen Leben sind wir Menschen mit Problemen wie jeder andere, wir sind keine Superhelden“, niemanden überrascht haben dürfte.

Keine Superhelden, aber Superstars im realen Leben, machten sie ihre Aufwartung noch am Abend auf dem roten Teppich vorm Residenzkino in Anwesenheit zahlreicher Fans und geladener Gäste, bevor es für sie in Privatjets weiter zur nächsten Premiere nach Paris ging.

Désirée Wilde

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